<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845</id><updated>2011-11-28T01:03:59.317+01:00</updated><category term='Amerika'/><category term='Kapitalismus'/><category term='Lyrik'/><category term='Literatur'/><category term='Gesellschaft'/><category term='Theater'/><category term='Internet'/><category term='Gnadenstoß'/><category term='Print-on-Demand'/><category term='Katholizismus'/><category term='Finanzblase'/><category term='China'/><category term='Vision'/><category term='Borgia Borgia'/><category term='SPD'/><category term='VirtualBox'/><category term='Bush'/><category term='Datenschutz'/><category term='Palm'/><category term='Film'/><category term='Geld'/><category term='Google Books'/><category term='Veröffentlichungen'/><category term='Google'/><category term='USA'/><category term='Heidelberger Appell'/><category term='Kontact'/><category term='Verlag'/><category term='Jazz'/><category term='Politik'/><category term='Papst'/><category term='Olympiade'/><category term='Demokratie'/><category term='Linux'/><category term='Todesstrafe'/><category term='Tibet'/><category term='Guantanamo'/><category term='Obama'/><category term='Ubuntu'/><category term='Kultur'/><category term='Book-on-Demand'/><category term='Liebeskonziel'/><category term='Linkspartei'/><category term='Kultur-Suche'/><category term='Frankreich'/><title type='text'>Lukas Jan Reinhard</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>27</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-4585779146877536108</id><published>2011-10-27T14:06:00.002+02:00</published><updated>2011-10-27T14:07:00.304+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geld'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Finanzblase'/><title type='text'>Leben wir doch alle von der Finanzblase.</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div style="background-color: transparent;"&gt;&lt;span id="internal-source-marker_0.48112558596767485" style="background-color: white; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Warum haben wir eigentlich solche Angst vor dem virtuellen Geld? Der Wert eines Geldscheines ist ohnehin nur virtuell. Erheben wir die Blase zum Prinzip. Schaffen wir das Bargeld ab. Wenn der Staat investieren muss, sei es in Bildung, Kultur, Infrastruktur, Wissenschaft, Gesundheitswesen, was auch immer, überweist er einfach virtuelles Geld auf die Konten derer, die die Aufträge erhalten. Es braucht keine Steuern mehr erheben, weil er das Geld, dass die Allgemeinheit benötigt, einfach virtuell schafft. Außerdem entfallen die Kosten für den Gelddruck. Und am Ende des Jahres muss er keine Steuern mehr einziehen. Stattdessen wird den Bürgern und der Wirtschaft prozentual an der Menge ihres Kapitals gemessen einfach ein Inflationsausgleich vom Konto gelöscht - ja, nicht eingezogen, sondern einfach gelöscht. Damit die Geldmenge und die Preise stabil bleiben. Dieses Geld ist dann weg. Neues kommt wieder über neue Investitionen des Staates in Umlauf. So ist immer Geld für Bildung, Kultur, Infrastrukturen usw. da. Ich gebe zu, das klingt verrückt. Aber eigentlich auch nicht verrückter, als die nicht mehr zu überblickenden Finanzmärkte im Moment sind. Je mehr ich darüber nachdenke, meine ich das wirklich nur als Witz?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-4585779146877536108?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/4585779146877536108/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=4585779146877536108' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/4585779146877536108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/4585779146877536108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2011/10/leben-wir-doch-alle-von-der-finanzblase.html' title='Leben wir doch alle von der Finanzblase.'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-8932985084578980032</id><published>2011-10-08T15:07:00.000+02:00</published><updated>2011-10-12T10:45:34.328+02:00</updated><title type='text'>Steve Jobs, ein Visionär?</title><content type='html'>Steve Jobs ist tot. Die Welt, vor allem seine Fans, trauern um ihn wie um einen Popstar. Die Presse bezeichnet ihn als Visionär. Visionäre verändern das Bild einer Gesellschaft, wenn sie erfolgreich sind. Zweifelsohne hat die ungeheure Popularität der Apple Produkte unseren Alltag verändert, zumindest den seiner Kunden. Aber waren es gesamtgesellschaftlich gesehen wirklich nur die Apple Produkte? Das Internet, das Handy, der Computer an sich haben unseren Alltag verändert. Steve Jobs hat diese bahnbrechenden Erfindungen lediglich in puncto Benutzerfreundlichkeit und Design perfektioniert, entwickelt haben sie andere. Der Computer hätte ohne Apple unseren Alltag wahrscheinlich lediglich weniger chic und benutzerfreundlich durchdrungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und welche Visionen hatte Steve Jobs außerhalb des Marktes? Mit Steve Jobs verliert die Welt einen großartigen Geschäftsmann, keine Frage. Steve Jobs hatte einen untrüglichen Instinkt dafür, wie Computer, Handy und Multimediageräte gestaltet sein müssen, damit sie im Alltag auch für den Computerlaien praktikabel, funktional und Spaß bringend sind. Er wusste schon vor dem Kunden, was dieser will, oder welche Bedürfnisse er bei ihm wecken konnte. Bei einer langweiligen Bahnfahrt oder schon in der Bahnhofshalle dachte ich oft, wie nett wäre es jetzt, einige CDs aus meiner Plattensammlung bei mir zu haben. Dann kam der iPod, diese Stereoanlage für die Hosentasche mit genügend Speicherplatz für die gesamte, private Plattensammlung. Gewohnt daheim Informationen schnell aus dem Internet zu beziehen, dachte man auch  weg von zu Hause oft, wie toll wäre es, wenn man diese Informationen jetzt abrufen könnte. Und wie ein Heilsbringer winkte Jobs mit dem iPhone. Vielleicht hat er einfach die Produkte geschaffen, die er als Kunde auf dem Markt vermisste. Vielleicht war er deshalb näher beim Kunden, als beispielsweise Bill Gates, der nur seine persönlichen Marktvorteile nutzte und auf den User erst regierte, wenn dieser unzufrieden war. Auch belästigte er den Kunden nicht mit ungewollten aber flächendeckenden Weltverbesserungsgeschenken wie Google mit ihren Google Books oder Google Maps. Steve Jobs blieb überschaubar, weil er einfach nur ein guter Verkäufer war. Mehr wollte man ja nicht von ihm. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihn als Visionär zu preisen, zeigt wie unpolitisch, wie ausschließlich auf Produktgestaltung und optimierte Kundenzufriedenheit dieses einst große Wort heute gebraucht wird. Politische oder gesellschaftliche Visionen kamen aus dem Hause Apple nicht. Im Gegenteil. Was den Produktionsweg betrifft, war und ist Apple ein Konzern wie alle anderen auch. So beschäftigt er zum Beispiel Billigarbeiter aus China unter - aus europäischer Sicht - unwürdigen Bedingungen zu kargen Löhnen. Was macht dann aber den Hype um den Visionär Steve Jobs aus, was dieses oft beschworene “Lebensgefühl”?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Sicht des Konsumenten kann ich das sogar nachvollziehen. Das Internet mit dem  Wissen der Welt und die private Plattensammlung in der Hosentasche mit sich herumzutragen, gibt einem ein Gefühl von Freiheit und Sicherheit, egal ob man dies mit einem iPhone oder einem Konkurrenzprodukt tut. Ein Bekannter bezeichnete einmal sein iPhone als “gefühlte Fernbedienung für die Welt”. Ich fand diese Beschreibung witzig und nicht unpassend. Ein anderer präsentierte mir einmal voller Stolz seinen “privaten Apple Park”. Vor ihm auf dem Tisch das schicke iBook, mit einem Kabel über eine Dockingstation damit verbunden ein iPod, links daneben das iPad und die gesamte Zeit in seiner rechten Hand das iPhone. Seine Augen glänzten. Alles hochwertige, tolle Produkte -  keine Frage - die auch mich begeistern und die sich gegenseitig perfekt ergänzen. Kauft man das eine Produkt, will man schnell auch das andere. Ich frage mich allerdings, ist man dann auch wirklich frei? Die Bindung an die Apple Produkte, das Ausschließen der Konkurrenzprodukte, war stets ein erfolgreiches Marktkonzept dieses Konzerns, ähnlich wie bei Microsoft. Dafür griff man gerne auch etwas tiefer in die Tasche - trotz billiger Arbeitskräfte in China - und liebte diesen Konzern für seine manchmal auch überteuerten Produkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch datenschutzrechtliche Bedenken hat man nur allzugerne übersehen. Selbst das Goolge-Phone - jetzt heißt es Android Handy - kann man nutzen, ohne dass Google auch nur einen Bit von einem speichert. Man muss lediglich wissen, welche vorinstallierten Apps man nicht benutzt. Will man aber ein iPhone gebrauchen, muss man sich bei Apple registrieren und deren Datenschutzrichtlinien - die nicht alle unproblematisch sind - akzeptieren, sonst kann man das Gerät gleich wieder einpacken. Wer will sich da von so ein paar Datenschutzbedenken die Begeisterung über das neu erworbene Produkt verderben lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wird er überall als Visionär gepriesen. Gesellschaftliche oder politische Visionen hatte er allerdings keine zu bieten, hat ja auch keiner von ihm erwartet. Er war eher ein typisches Produkt unserer markt- und konsumorientierten Welt. Diese bunte Welt der Massenmedien und Computer wurde durch ihn einfacher, bunter und spaßiger. Das ist aber vielleicht auch schon alles, was uns nach seinem Tod fehlen wird. Viele wurden allerdings iPod, iPad, iBook und iPhone zu mehr als reinen Gebrauchsgegenständen. Sie sind für deren Besitzer treue Freunde, die sie überallhin begleiten und auf die sie stets bauen können. Deshalb kommt Jobs Tod vielen dem Tod eines Freundes gleich. Die Welt wird ein wenig langweiliger werden ohne seine Produkte... - Verzeihung - Visionen. That's all.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-8932985084578980032?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/8932985084578980032/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=8932985084578980032' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/8932985084578980032'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/8932985084578980032'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2011/10/steve-jobs-ein-visionar.html' title='Steve Jobs, ein Visionär?'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-3493172513581506914</id><published>2011-10-06T20:58:00.000+02:00</published><updated>2011-10-06T21:23:36.766+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Papst'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borgia Borgia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katholizismus'/><title type='text'>Der Papst und die Veränderbarkeit der Werte</title><content type='html'>&lt;br /&gt;&lt;div style="background-color: transparent;"&gt;&lt;span id="internal-source-marker_0.23824997316114604" style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Nun ist er wieder fort, der Papst, und war er letzte Woche noch in allen Medien, so ist er mit einem mal für die Presse anscheinend nicht mehr so wichtig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Habe ich mir das nur eingebildet oder hatte man bei diesem Papstbesuch öfter als sonst Stimmen gehört, die nicht müde wurden zu betonen, dass man auch ohne Papst glücklich sein könne. Die Mehrheit der Menschheit war es ohnehin schon immer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Überraschungen gab es keine vom Oberhaupt der katholischen Kirche. Deswegen ist der Besuch wohl auch so schnell aus den Medien wieder verschwunden. Die meisten - oder zumindest die “echten” - Katholiken wären aber wahrscheinlich auch enttäuscht gewesen, wenn der Papst allzuviel im eigenen Haus in Frage gestellt hätte. Schließlich ist nicht der Wandel, sondern die Beständigkeit das Wesen des Katholizismus, ja des Christentums allgemein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Ist dies nicht bei jeder Religion so?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Tatsächlich nicht. Der Buddhismus zum Beispiel, wird nicht müde zu betonen, dass der Wandel das Wesen der Dinge sei. Hier unterscheidet sich generell das asiatische Denken vom europäischen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Typisch abendländisch ist die Sehnsucht nach einer einzigen Wahrheit, übrigens auch typisch arabisch. Christentum und Islam sind die deutlichsten Manifestationen dieser Sehnsucht. Selbst Goethe postulierte, es gäbe nur eine Wahrheit und ließ seinen Faust geradezu besessen nach dem einen suchen, &lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: italic; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;was die Welt im Innern zusammenhält&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;. Auch Einstein glaubte an eine Weltformel, mit der sich vielleicht sogar die Existenz Gottes erklären ließe. Sowohl die europäische, als auch die arabische Kultur halten die Wissenschaft für einen der höchsten Werte, und beide haben dem wissenschaftlichen Denken Fortschritt und Blütezeiten zu verdanken: die Araber im Mittelalter, die Europäer etwa seit der Neuzeit. Interessant, dass nun just der abendländische Papst das wissenschaftliche Denken als wichtigste, geistige Richtschnur unserer Kultur in Frage stellte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Einerseits hat er damit nicht ganz Unrecht. Die Wissenschaft kann kausale Zusammenhänge erklären und Gesetzmäßigkeiten beweisen. Unser Fortschritt wäre ohne sie nicht möglich, Fragen nach dem Lebenssinn oder ethische Fragen kann sie aber nicht beantworten. Hier benötigen wir andere Institutionen oder eine gefestigte, reife Persönlichkeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Andererseits wurde das wissenschaftliche Denken von der katholischen Kirche stets als Bedrohung empfunden, wenn es katholische Lehren in Frage stellte. So hatte die Kirche Galileo Galilei die Folter angedroht, wenn er nicht zurücknähme, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Da ging es sicher nicht nur um Machtansprüche. Dass die Erde und mit ihr der Mensch nicht im Mittelpunkt der Schöpfung stehen sollte, stellte ein geistiges Fundament des Katholizismus in Frage. Wer Geborgenheit und Sicherheit in diesem Weltbild sucht, für den geht es ans Eingemachte, wenn dieses Weltbild zu schwanken beginnt. Aber irgendwann konnte die Kirche diese Wahrheit nicht mehr leugnen und ist doch nicht untergegangen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Im Moment sehe ich in der Haltung der Kirche zur Homosexualität ein ähnliches Problem. Nach katholischer Vorstellung ist die Homosexualität Sünde, weil die Kirche dem Homosexuellen eine bewusste, freie Entscheidung zur Homosexualität unterstellt. Sie gesteht dem Homosexuellen fast entschuldigend Charakterschwäche zu, und dass es ihm deshalb schwer fällt, der sündigen Versuchung zu widerstehen, aber sie unterstellt ihm einen bewussten Fehltritt, der einzig mit Willensstärke zu korrigieren sei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/hirnforschung-von-geburt-an-schwul_aid_311720.html"&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: #000099; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: underline; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Neueste Ergebnisse der Hirnforschung zeigen aber, das Homosexuelle die Gehirnstruktur des jeweils anderen Geschlechts haben.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt; Homosexuelle Männer besitzen ein “weibliches” Gehirn, und homosexuelle Frauen ein “männliches”. Wo im Gehirn festgeschrieben ist, welches Geschlecht man sexuell anziehend findet, ist noch nicht bis ins letzte entschlüsselt, aber es liegt doch ziemlich nahe, dass im weiblichen Gehirn die Begierde nach Männern und umgekehrt festgeschrieben ist. Für einen Mann mit einem weiblichen Gehirn und einer Frau mit einem männlichen Gehirn ist die Anziehung zum körperlich eigenen Geschlecht also aller Wahrscheinlichkeit nach weitaus mehr als Charakterschwäche. Ein heterosexueller Mensch müsste sonst ja auch die Neigung zum eigenen Geschlecht verspüren, diese aber problemlos unterdrücken können.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Wer die Biographien vieler Homosexueller mit auch nur einem Hauch von Mitgefühl und vorurteilsfrei vergleicht, muss ohnehin zu dem Schluss kommen, dass die Erklärung einer Charakterschwäche viel zu kurz greift, denn die Brüche in deren Leben mit all dem damit verbundenen Leid sind selten mit sündhaften Launen zu erklären. Die katholische Kirche wird dies eines Tages akzeptieren müssen, so wie sie akzeptieren musste, dass sich die Erde um die Sonne dreht, und sie wird auch daran nicht untergehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Eine Figur aus meinem Theaterstück &lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: #000099; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: italic; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: underline; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Borgia-himmlische-Tragikom%C3%B6die-Panizzas-Liebeskonzil/dp/386931060X"&gt;Borgia Borgia&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt; ist der Kardinal Savonarola, der vor seinem sündhaften, homosexuellen Begehren ins Zölibat flüchten wollte, aber nun doch wegen seines Begehrens in die Hölle muss. Er klagt an deren Pforte dem Teufel:&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space: pre;"&gt;	&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;&lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space: pre;"&gt;	&lt;/span&gt; &lt;span class="Apple-tab-span" style="white-space: pre;"&gt;	&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div dir="ltr" style="margin-bottom: 0pt; margin-top: 0pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Lass mich hier stehen. (...) Ich bin bereits in der Hölle. Wo soll ich denn noch hin? Der Vater will mich nicht so, wie er mich geschaffen hat. (...) Was willst du mir noch antun? Das ist bereits die Hölle.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 10pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Sieht so die höhere Gerechtigkeit Gottes aus?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;Würde die Kirche anerkennen, dass auch unser Wissen dem Wandel unterworfen ist, müsste sie anerkennen, dass Hirnforscher (fast schon) belegen können, dass die Homosexualität in der angeborenen Gehirnstruktur eines Menschen festgelegt ist. Damit wäre sie nicht dem freien Willen unterworfen und könnte somit kein bewusstes, sündhaftes Vergehen sein. Warum Theologen nicht genügend Demut aufbringen können zuzugeben, dass sie sich - wie schon öfters - geirrt haben - wo doch Gott allein allwissend ist - ist schwer verständlich. Hätte der Papst recht, und die Wissenschaft auch, dann wäre Gottes Gerechtigkeit ungefähr so, wie ich sie in &lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: #000099; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: italic; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: underline; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Borgia-Borgia-Lukas-Jan-Reinhard-9783869310602/1351"&gt;Borgia Borgia&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: transparent; color: black; font-family: Arial; font-size: 11pt; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"&gt; beschrieben habe. Einer von beiden muss Unrecht haben. Die Kirche hatte schon einmal Unrecht und es hat ihr nicht nachhaltig geschadet im Nachhinein. Schaden tut ihr vielmehr die Verdrängung gegebener Realitäten. Wenn sie sich in veralteten, haltlosen Weltbildern einigelt, wird sie rapide nur noch Geschichte sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-3493172513581506914?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/3493172513581506914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=3493172513581506914' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3493172513581506914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3493172513581506914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2011/10/der-papst-und-die-veranderbarkeit-der.html' title='Der Papst und die Veränderbarkeit der Werte'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-797040323540084607</id><published>2011-05-12T14:53:00.000+02:00</published><updated>2011-05-13T22:42:37.987+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Online Tracking'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Internet'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Datenschutz'/><title type='text'>Alle tun es</title><content type='html'>&lt;style type="text/css"&gt; &lt;!--  @page { margin: 2cm }  P { margin-bottom: 0.21cm } --&gt; &lt;/style&gt;   &lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;i&gt;Warum mehr Seiten Ihre IP Adresse speichern, als Sie ahnen.&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es gibt sie noch, die kleinen, nostalgischen Oasen des Einzelhandels. Wenn ich mit meinem Schwager über neue Bücher rede, gerät er regelmäßig ins Schwärmen von der kleinen Buchhandlung in seinem Ort. Dort kennt die Besitzerin, nennen wir sie Frau Müller, jeden Kunden mit Namen und weiß detailliert Bescheid über dessen literarische Vorlieben. Wer ihren Laden betritt und schon einmal hier war, wird mit Namen begrüßt und ist angenehm überrascht, wie gut sie sich merken konnte, welche literarischen Vorlieben man beim letzten Besuch bereits erwähnt hat. In entspannter Atmosphäre erzählt man ihr bereitwillig, welche Bücher einem gefallen haben und welche nicht, und hat so die Gewissheit, dass man beim nächsten Besuch individuell beraten wird. So konnte sie schon von einem Geschenkkauf abraten, weil sie wusste, dass die zu Beschenkende jenes Buch bereits bei ihr gekauft hatte, und es ihr obendrein nicht gefallen hat.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Niemand käme auf die Idee, an Frau Müllers Geschäftskonzept etwas verwerfliches zu finden, gar datenschutzrechtliche Bedenken zu äußern. Immerhin weiß Frau Müller sehr viel über ihre Kunden, und verwertet diese Informationen im kaufmännischen Eigeninteresse. Ihre soziale Kompetenz vereint sie mit kaufmännischem Geschick. Dabei bleibt sie als Mensch greifbar und weckt unsere Sympathien und unser Vertrauen.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im anonymen Onlineshop finden wir diese Qualitäten nicht. Aber der Onlineshop kann etwas besser als Frau Müller: Er hat ein weit größeres, längerfristiges und unbestechlicheres Gedächtnis.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Zu wissen, welche Kunden den eigenen Laden betreten, welche immer wieder kehren, vor welchen Artikeln sie verweilen und was sie suchen, ist für den professionellen Handel unerlässlich. Wem die Interessen der Kunden egal sind, der ist kein guter Händler. Nur wer seinen Laden - egal ob in der Realität oder Online - auf die Bedürfnisse seiner Zielgruppe ausrichtet, kann Erfolg haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ein Server allein bietet dem Onlinehändler zunächst keine Möglichkeiten, dies herauszufinden. Er kann lediglich die Zugriffe auf die eigene Internetseite zählen. Diese allein sagen dem Onlinehändler aber nicht viel. Es ist zu wenig zu wissen, dass in dieser Woche 500 Zugriffe auf die eigene Internetseite stattfanden. 500 Zugriffe, das kann bedeuten, 50 Personen haben zehnmal auf die Seite zugegriffen, es kann aber auch bedeuten 500 Personen habe nur einmal auf die Seite zugegriffen. Beides erfordert völlig unterschiedliche Geschäftsstrategien für die Zukunft.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie aber kann der Online Händler erkennen, ob der momentane Besucher schon einmal auf seiner Seite war? Will er auf aufwändige, zeitraubende und ungenaue Umfragen verzichten, bleibt ihm technisch nur eine Möglichkeit: er muss die IP Adresse des momentanen Besuchers mit den IP Adressen der letzten Besuche vergleichen. Dann weiß er zumindest, von welchen Computern aus öfters auf seine Seite zugegriffen wurde. Und dazu muss er natürlich die IP Adresse eines jeden Computers speichern. Für den Computerlaien mag dies erschreckend klingen, aber man kann davon ausgehen, dass fast jede professionelle Seite von dieser Möglichkeit in irgendeiner Form Gebrauch macht.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Laie wird sich nun weiterhin fragen, wie kommt der Online Händler aber an meine IP Adresse? Für den Fachmann ist dies nichts besonderes. Jedes Mal, wenn wir eine Internetseite aufrufen, sendet unser Browser ein kleines Datenpaket ins weltweite Netz, das mehrere Informationen über unseren Computer enthält. Darunter befindet sich stets die IP Adresse. Für die Webseite, deren Inhalt wir beziehen möchten, ist dies unerlässlich, damit der Inhalt der Webseite auch wirklich in unserem Computer angezeigt wird, und nicht in dem unseres Nachbarn oder auf irgendeinem anderen Computer. Irgendwie muss der Server ja wissen, wo er den Inhalt seiner Seite hin schicken soll.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Doch unser Browser rückt noch viel mehr Information heraus. Damit die Seite bei uns auch richtig angezeigt wird, verrät er dem Betreiber der Webseite, welches Betriebssystem wir benutzen, welchen Browser, wer unser Provider ist, welche Bildschirmauflösung unser Monitor hat, welche Plugins in unserem Browser installiert sind und einiges mehr. Zudem ist es ein leichtes zu ermitteln, aus welcher Stadt oder Region unsere Anfrage kommt. Dies alles hat zunächst nichts mit Spionage zu tun. Es ist eine technische Notwendigkeit, damit die Seite bei uns ankommt und auch richtig angezeigt wird. Ohne dies würde das Internet nicht funktionieren.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie für Frau Müller, ist es auch für den Betreiber einer Webseite unerlässlich zu wissen, was „in seinem Laden“ geschieht. Damit der Online-Händler einen Eindruck vom Verkehr auf seiner Seite bekommt, wurden spezielle Programme entwickelt, die alle diese Informationen auswerten. Man nennt dieses Verfahren „Online Tracking“, man spricht auch manchmal vom „Website Tracking“. Aus Sicht des Online-Händlers ist dies nichts verwerfliches. Für einen professionellen Onlinehandel, oder auch für jede andere Art von professioneller Webseite, ist dies sogar unerlässlich.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Allein über 80 % aller Internetseiten aus Deutschland nutzen zur Zeit Google Analytics, einen Online Service von Google, der kostenloses „Online Tracking“ für den Betreiber einer Webseite in dessen Auftrag betreibt.  Der Service ist kostenlos. Wie funktioniert das?&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nehmen wir den Betreiber eines Onlineshops und nennen ihn Herrn Schmidt. Herr Schmidt meldet  sich auf der Webseite von Google Analytics mit seinen Namen, seiner Adresse, einer E-Mail-Adresse sowie der Internetadresse seiner Webseite an. Ist sein Laden Umsatzsteuer pflichtig, so muss er die entsprechende Steuernummer ebenfalls angeben. Er findet nun bei Google Analytics einen kleinen Programmiercode, den er kopieren und in seine Seite wiederum einfügen muss. Schon am nächsten Tag kann er, wenn er sich bei Google Analytics eingeloggt, Grafiken sehen, die ihm verraten, wie viele Personen seine Seite besucht haben, wie viele Besucher davon neue Besucher sind, wie viele wieder kehren, wie oft sie wiederkehren, aus welchen Regionen sie stammen, ob sie die Seite über eine Suchmaschine gefunden haben und wenn ja mit welchen Suchbegriffen, wie lange die Besucher durchschnittlich auf  seiner Seite verweilten, welche Seiten oder Passagen  am längsten betrachtet wurden, auf welchen Seiten der Besuch abgebrochen wurde, welche Links am meisten angeklickt wurden und noch vieles mehr.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Für Herrn Schmidt sind diese Informationen das reine Gold. Er kann aus ihnen ablesen, was die Besucher an seiner Seite im Allgemeinen interessiert, welche Angebote genutzt werden, welche Links vielleicht schlecht positioniert sind und aus all dem folgern, wie er seine Seite zum Positiven verändern kann. Aus kaufmännischer Sicht ist dies sein gutes Recht und beim Konkurrenzkampf im Netz unerlässlich.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Einzig die einzelnen IP Adressen der Besucher werden ihm bei Google Analytics nicht angezeigt. Ein Rückschluss, wer konkret seine Seite besucht hat, ist ihm also nicht möglich. Er erhält nur allgemeine Statistiken.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Bleibt aber die Frage, was macht Google mit den IP Adressen? Zum Erstellen dieser Statistiken ist das Speichern der IP-Adressen unerlässlich. Google schreibt in seinen Datenschutzrichtlinien dazu, alle erfassten Informationen würden nur für diese Statistiken verwendet werden. An Dritte würden diese Daten nur weitergegeben werden, wenn dies durch einen richterlichen Beschluss unabwendbar ist, oder wenn Dritte mit der Verarbeitung der Daten beauftragt würden. Was dies genau heißt, bleibt vage und allgemein. Immerhin betont Google, dass die ermittelten Daten nicht mit anderen von Google erfassten Daten in Verbindung gebracht werden. Das würde heißen, Google zieht zumindest aus denen Ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten keine Rückschlüsse, wer sich hinter den IP Adressen verbergen könnte. Für Besitzer eines Google Mail Accounts zunächst einmal beruhigend. Dennoch klingt das aber alles ein bisschen allgemein. Details, was mit den ermittelten Daten passiert, oder gar was die beauftragten Drittunternehmen damit machen, und um wen es sich dabei handelt, liefert Google nicht. Und genau deshalb bleibt Google Analytics umstritten. Zudem ist vielen die Tatsache ein wenig unheimlich, dass ausgerechnet Google, die ohnehin schon das halbe Internet erfasst haben, auch noch die Tätigkeiten der Internetbenutzer darin weltweit protokollieren wollen. Eine Saat für Verschwörungstheorien.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Doch beißen wir uns nicht an Google fest.  Wenn man bedenkt, dass es neben Google Analytics noch zahlreiche weitere Programme bzw. Online Anbieter für Online Tracking gibt, so kann man fast davon ausgehen, dass so gut wie jede professionelle oder halb professionelle Seite von der Möglichkeit des Online Tracking gebraucht macht. Damit erfasst fast jede Seite unsere IP Adresse  oder lässt sie erfassen. Der Laie mag erschrecken, für professionelle Webseitenbetreiber ist dies längst normaler Alltag.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Hier kollidieren notwendige Interessen des Betreibers der Webseite mit der Privatsphäre des Users. Denn hier sammeln sich die Daten nicht wie bei Frau Müller bei einer einzigen Person, sondern sie liegen auf  Servern,  und sind dort mindestens von den Mitarbeitern der Webseite einsehbar, und – was die Sache noch unheimlicher macht – auswertbar. Hinzu kommt, dass für den Kunden nicht mehr wirklich nachvollziehbar ist, was mit seinen Daten geschieht. Der Webseitenbetreiber ist zwar verpflichtet in seinen Datenschutzrichtlinien genau hierüber Auskunft zu geben, aber diese sind oft sehr allgemein oder für den Laien schwer zu verstehen. Ein wenig liegt dies in der Natur der Sache, denn man kann technisch komplizierte Vorgänge nicht einfacher erklären, als sie sind. Jedenfalls macht es das Ganze für den Kunden unheimlich.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nach dem europäischen Datenschutzrecht muss der Besucher beim Besuch der Seite darauf aufmerksam gemacht werden, dass seine IP-Adresse und andere Daten gespeichert werden. Im Allgemeinen genügt hierzu ein Hinweis in den Datenschutzrichtlinien oder im Impressum. Manchen ist das zu wenig. Aber man stelle sich vor, man müsste beim Besuch fast jeder Webseite erst ein Bestätigungsfenster anklicken, in dem einem erklärt wird, dass momentan die eigene IP Adresse und die Bewegungen auf der Webseite aufgezeichnet und verwertet werden. Man könnte keine kleinsten Informationen mehr einholen, Bestellungen oder Reisebuchungen tätigen, ohne dass permanent solche Fenster erscheinen würden. Das Surfen im Internet würde zur Tortur und der Zustand wäre schnell sinnlos, weil die User schon nach kurzer Zeit die Informationsfenster ungelesen und genervt einfach wegklicken würden.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Dazu muss nach dem Recht der Besucher die Möglichkeit haben, der Erfassung dieser Daten zu widersprechen. Auch das ist leicht gesagt. Um den Bedürfnissen jedes Besuchers der Seite gerecht zu werden, müssten auch die Bedürfnisse jedes Besuchers erst erfragt und dann abgespeichert werden. Google bietet immerhin seit neuestem Plugins für diverse Browser an, mit denen der Nutzer die Erfassung seiner Daten durch Google Analytics verhindern kann. Wer's mitbekommen hat, der kann's auch nutzen.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Viele andere Trackingprogramme geben im Gegensatz zu Google Analytics dem Webseiten Betreiber die IP Adresse der Nutzer bekannt. Würde Herr Schmidt ein solches Programm nutzen, könnte er in dem Moment, in dem ein Besucher etwas bei ihm bestellt und somit seinen Namen, seine Lieferadresse, eventuell seine Kreditkartennummer und weitere Informationen angibt, von der IP Adresse auf den Benutzer schließen. Ansonsten wäre dies für ihn nur sehr aufwändig oder illegal möglich.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber erfasst Herr Schmidt diese Daten aus Böswilligkeit? Niemand würde sich darüber empören, wenn Frau Müller einen Kunden in ihrem Laden genauer beobachtet, weil er sich verdächtig verhält. Er könnte ein Dieb sein. Es wäre geradezu ihre moralische Pflicht, den Dieb zu stellen. Und dieses Recht soll Online-Händer Schmidt verwehrt werden?&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Stellen wir uns vor, Herr Schmidt blickt auf seine Internetseite und entdeckt voller Schrecken, dass Rechtsradikale seine Gästebuch- und die Kommentarfunktion für ungesetzliche, Menschen verachtende Hass-Parolen missbraucht haben. Durch Online Tracking kann er zumindest die IP Adressen der Straftäter an die Polizei weitergeben und für seine Seite diese Adressen in Zukunft blockieren, um sich so vor weiteren Attacken zu schützen. Auch er muss über Möglichkeiten verfügen, seinen Laden sauber zu halten.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es gilt festzuhalten: Online Tracking ist ein allgemeiner Zustand, egal wie man ihn bewertet. Webseiten-Betreiber und Nutzer werden diesen Tatbestand unterschiedlich beurteilen, aber genauso, wie wir in fast jedem Kaufhaus von Kameras erfasst werden, kann man fast davon ausgehen, dass bei den meisten Internetseiten unsere IP Adresse erfasst und unser User-Verhalten auf der Seite protokolliert wird, in welcher Form auch immer.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber wechseln wir mal den Blickwinkel. Wenn die Daten zu nichts anderem benutzt werden, ist es dann auch verwerflich? Ist das Sammeln von Daten das eigentlich Verwerfliche oder deren Missbrauch? Klar, Geld und Daten sind Macht, aber ist jeder, der reich ist, auch automatisch ein Verbrecher? Das Problem liegt vielleicht mehr bei der Kontrollierbarkeit, was mit den Daten tatsächlich geschieht.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Und, seien wir doch ehrlich, manchmal lieben wir es ja auch, erfasst zu werden. Nehmen wir den erfolgreichsten Online-Shop im Netz: Amazon. Amazon tut alles , um das Geschäftskonzept von Frau Müller zu imitieren. Beim Betreten des Ladens werden wir freundlich mit Namen begrüßt, Amazon kennt unsere Bedürfnisse und bietet uns gleich an, was uns interessieren könnte. Amazon kann sogar etwas, was Frau Müller nicht vermag. Stellen Sie sich vor, Frau Müller würde durch das Fenster sehen, dass Herr Meyer sich ihrem Geschäften nähert. Und jetzt stellen Sie sich vor, Frau Müller könnte wie eine Zauberin blitzschnell ihren Laden um räumen. In Sekundenschnelle würde sie all jene Bücher aus den Regalen verschwinden lassen, von denen sie weiß, dass sie Herr Meyer sowieso nicht interessieren. Stattdessen würde Herr Meyer beim Betreten des Ladens in den Auslagen nur Bücher finden, die seinem literarischen Geschmack entsprechen oder entsprechen könnten. Herr Meyer hätte seinen Traumbuchladen entdeckt, und würde sicherlich dementsprechend konsumieren. Frau Müller sind hier naturgemäß physikalische Grenzen gesetzt, Amazon nicht. Denn genau dies tut Amazon. Sobald wir uns eingeloggt haben, bekommen wir nur angezeigt, was uns interessiert oder interessieren könnte.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Amazons ungeheurer Erfolg beruht genau auf diesem Geschäftsmodell, das uns eine persönliche Verbindlichkeit suggeriert, wie wir sie bei Frau Müller schätzen. Doch um dies zu erreichen, machen wir uns bei Amazon zum gläsernen Kunden. Amazon speichert nicht nur, was wir wann gekauft haben, es verfolgt jeden unserer Schritte auf dieser Seite. Es merkt sich genauer und langfristiger als Frau Müller es vermag, welchen Artikel wir uns wann von welcher IP Adresse aus wie lange angesehen haben, und errechnet daraus, welches persönliche Angebot uns angezeigt werden soll. Dazu kommt, dass wir beiläufig aber permanent nach unseren Wünschen, nach unserem Geschmack, nach unserer Zufriedenheit oder Unzufriedenheit mit gekauften Artikeln ausgefragt werden. Wir können in den personalisierten Angeboten sogar mit nur einem Klick mitteilen, was wir bereits besitzen, um dies nicht unnötiger Weise angezeigt zu bekommen. Und eine Rückberechnung von unserer IP-Adresse auf unsere Person ist hier gar nicht nötig. Bereitwillig haben wir unseren Namen bereits samt Lieferadresse und Kreditkartennummer mitgeteilt. Online Tracking in Perfektion. Der Kunde ist begeistert.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es ist erstaunlich, dass bei dieser Datenflut, die Amazon über uns sammelt, noch keine allgemeine Empörung entstanden ist, wie wir sie bei Google oder Facebook erleben oder erlebt haben. Es zeigt, wie subjektiv die Diskussion über Datenschutz oft geführt wird, und wie wenig die Meisten es dort wahrhaben wollen, wo es den Spaß an der Sache verderben würde.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber auch hier sollte man sich nicht auf Amazon allein fixieren. Amazon ist nur das prominenteste Beispiel. Man kann beobachten, je mehr die Onlinekonzerne in unser Privatleben vordringen, umso erfolgreicher scheinen sie zu sein. Fast jeder regt sich über Google auf, besonders hier in Deutschland, aber über 90 % der User hierzulande benutzen diese Suchmaschine. Niemand will über die Tatsache nachdenken, dass die Google-Suchergebnisse vielleicht gerade deswegen so gut sind, weil so viel über uns erfasst wird. Und angesichts der Tatsache, dass Facebook sogar Kontaktdaten von Menschen speichert und benutzt, die diese Seite nie besucht haben, ist der Aufschrei in der Öffentlichkeit erstaunlich leise. So leise, dass viele ihn gar nicht zu hören scheinen, oder ihn nicht hören wollen.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Vielleicht müssen wir besser differenzieren lernen, wo wir versäumen uns zu empören, wo wir uns gar nicht empören wollen, aber auch wo unsere Empörung übertrieben und unberechtigt ist.  Dazu müsste das Internet aber hinter den Kulissen transparenter werden, was allerdings mehr technischens Know-How auch vom durchschnittlichen User verlangen würde, der das Netz eigentlich nur benutzen und nicht verstehen will. Oder es müsste unabhängige Datenschutzprüfer geben, vergleichbar den Wirtschaftsprüfern, wie immer so etwas geregelt sein soll.  Wer momentan auf den Nutzen, den Luxus und auch den Spaß des Internet nicht mehr verzichten will oder kann, dem bleibt ohne vertiefte, technische Kenntnisse nichts, als sich auf seinen Instinkt und sein natürliches Gefühl von Vertrauen zu verlassen. Ein wirklicher Schutz ist dies freilich nicht.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Den konsequentesten Umgang mit diesen schwierigen Fragen hat mein Schwager im Bezug auf seinem Bücherkonsum klar gelöst. Bücher werden nur noch bei Frau Müller gekauft. Eine klare und konsequente Haltung.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-797040323540084607?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/797040323540084607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=797040323540084607' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/797040323540084607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/797040323540084607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2011/05/alle-tun-es.html' title='Alle tun es'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-4377983066868484195</id><published>2010-03-20T12:15:00.004+01:00</published><updated>2010-03-20T12:22:20.218+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebeskonziel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borgia Borgia'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katholizismus'/><title type='text'>Die Kirche, der Mißbrauch und das Theater</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://www.epubli.de/interfaces/img_epubli_cover.php?verId=209771&amp;amp;t=front&amp;amp;w=178&amp;amp;ck=f5cac1d7324b3ca742b3183d38d351aa" imageanchor="1" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="https://www.epubli.de/interfaces/img_epubli_cover.php?verId=209771&amp;amp;t=front&amp;amp;w=178&amp;amp;ck=f5cac1d7324b3ca742b3183d38d351aa" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Als ich im Januar letzten Jahres mit der Arbeit an meinem Stück „Borgia Borgia“ begann, hatte ich nicht erwartet, dass die katholische Kirche nicht mal ein Jahr später so negativ in den Schlagzeilen der Nachrichten erscheinen würde. Inspiriert von Oskar Panizzas „Das Liebeskonzil“ war mein Plan die handlungsarme Vorlage des Stückes nicht nur neu zu erzählen, sondern unter anderem dadurch auf zu werten, dass ich in der Manier Shakespeares zum Haupthandlungsstrang einen zweiten dazu dichtete. Schon damals waren gerade eine Reihe von Missbrauchsfällen von Kindern und Jugendlichen in katholischen Einrichtungen durch die Schlagzeilen gegeistert. Allerdings verebbte das Thema zu diesem Zeitpunkt bereits wieder.&lt;br /&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich verwarf die Idee eines Bischofs, der systematisch seine Ministranten gebraucht sehr schnell, war sie doch zu plakativ und simpel. Außerdem fiel mir kein guter Plot dazu ein. Generell ist Kindesmissbrauch ein schwieriges und gefährliches Thema auf der Bühne. Erzählt man die Geschichte authentisch, landet man schnell in einem moralisierenden „Betroffensheitskitsch“. Will man das Ganze satirisch und zynisch gestalten, ist das Eis zur Geschmacklosigkeit dünn.  &lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;So kam ich auf die Idee der Geschichte des heimlich schwulen Kardinals, der sich selbst fremd geblieben vor seiner verdrängten Neigung in die Arme der katholischen Kirche und des Zölibats flüchtet, als besonderer „Hardliner“ konservativer Werte bis in den Vatikan aufsteigt, um an Ende doch an seiner heimlichen und nicht zu stillenden Neigung zu zerbrechen. Das war literarisch viel interessanter. Das Thema Kindesmissbrauch wollte ich aber nicht ganz sterben lassen, denn der Umgang der katholischen Kirche, das Schönreden und Verdrängen, hatten mich schon damals mehr als nur empört. So blitzt das Thema kurz am Rande auf, gewissermaßen als Seitenhieb.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wer hätte gedacht, dass die Realität nicht mal ein Jahr, nachdem ich „Borgia Borgia“ veröffentlicht habe, mich so rasant wieder einholt. Plötzlich ist das Thema erneut in aller Munde. Zugegeben: „Borgia Borgia“ stellt ganz andere Fragen. Zum Beispiel die, ob ein Glaubenssystem, dass in erster Linie auf einem hierarchischen Fundament aufbaut, nicht auch extrem anfällig ist für Macht- und Amtsmissbrauch. Und ob der starre Glaube an ein einziges fest abgestecktes Weltbild, nicht zwangsläufig zur Intoleranz führen muss, selbst wenn das Weltbild an sich humane Ideale vertritt. Mit satirischen Mitteln führte ich das hierarchische System der katholischen Kirche im Jenseits fort. Die Figuren Maria, Jesus und Gott stehen in einer klar geordneten Rangfolge und üben dieselben Machtspiele aus, wie die Menschen auf der Erde, letztendlich im eigenen Urteil immer reduziert auf persönlichen Ansichten und oft auch getrieben von persönlichen Interessen. Die Idee dahinter war: wenn die katholische Kirche, so wie sie sich mir darstellt, tatsächlich das Himmelreich widerspiegeln sollte, dann müsste das Reich Gottes so aussehen wie in meinem Stück. Eine schmerzhafte Vorstellung.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Anlässlich des Themas stelle ich das komplette Stück zur Zeit auf meiner Internetseite &lt;a href="https://sites.google.com/site/lukasjanreinhard/Willkommen-auf-meiner-Website/lesproben"&gt;vorübergehend zum freien Download&lt;/a&gt; zur Verfügung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-4377983066868484195?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/4377983066868484195/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=4377983066868484195' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/4377983066868484195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/4377983066868484195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2010/03/als-ich-im-januar-letzten-jahres-mit.html' title='Die Kirche, der Mißbrauch und das Theater'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-6818102187002648907</id><published>2009-09-19T16:30:00.004+02:00</published><updated>2009-09-19T16:48:32.780+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Internet'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur-Suche'/><title type='text'>Rettet diese Klassiker</title><content type='html'>&lt;div class="entry"&gt;     &lt;p&gt;Lange habe ich hier nichts mehr von mir hören lassen, was aber nicht heißt, dass ich untätig war. (Zumindest nicht, seit ich aus dem sonnigen Südfrankreich wieder zurück bin.)  Die Spielzeit hat mich voll wieder, aber einige verbleibende Wochen der Sommerpause habe ich für folgendes Projekt genutzt: &lt;a href="http://www.vergessene-klassiker.de.ms/" target="_blank"&gt;Vergessene Klassiker&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die Idee zum Vergessene-Klassiker-Projekt kam mir dieses Frühjahr, nachdem ich vergeblich versucht hatte eine erschwingliche Ausgabe von Oskar Panizzas "Das Liebeskonzil" zu erhalten. Für mich war es selbstverständlich, dass dieses Stück im Buchladen erhältlich sein muss, schließlich ist es ein Klassiker, wenn auch - zugegebenermaßen - keiner von den Großen. Irgendwie bin ich naiv davon ausgegangen, das Bücher dieser Art immer irgendwo verfügbar sein müssen. Dem ist aber nicht so.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Und wenn man sich die Verkaufszahlen dieses Buches anschaut, wundert es nicht, dass hier Idealismus und Wirtschaftlichkeit - wie so oft - in einem antiproportionalen Verhältnis zueinander stehen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Da ich aber ein wenig Erfahrung im Umgang mit Print-on-Demand habe, kam mir die Idee dieses Buch als Print-on-Demand Ausgabe zu veröffentlichen. Da Panizza länger als 80 Jahre tot ist, ist dies auch urheberschutzrechtlich unbedenklich. Und warum sollte man dies nur mit Panizzas Texten machen? Für Buchausgaben von unbekannteren Klassikern, die nur einer kleinen Gemeinde Literaturverschworener oder Profis bekannt sind, könnte hier eine Zukunft auf dem Buchmarkt gesichert sein, bevor sie gänzlich dem Vergessen anheim fallen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Also habe ich eine Internetseite "&lt;a href="http://www.vergessene-klassiker.de.ms/" target="_blank"&gt;Vergessene Klassiker&lt;/a&gt;" kreiert. Das Reportoire ist zwar noch sehr klein, und da ich auch noch anderes zu tun habe, wird es wohl nur langsam wachsen, aber es ist der Anfang eines Versuches. Der finanzielle Gewinn steht noch hinten an. Wenn man sich die Verkaufszahlen anschaut, versteht man plötzlich, weshalb kein Verlag mehr eine Taschenbuchausgabe der aufgeführten Klassiker auflegt, aber immerhin scheint es sich schon zumindest selbst zu tragen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt; Wer Texte kennt, von denen er glaubt, auch diese müssten eigentlich als Buch erhältlich sein, der kann mir gerne einen Tipp geben, oder diese in der Wunschliste auf der Seite eintragen. Oder mich unter dieser Adresse kontaktieren: &lt;a href="mailto:klassiker@lukasjanreinhard.de"&gt;&lt;em&gt;klassiker@lukasjanreinhard.de&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;. Im Moment schwebt mir vor eine kleine Community aufzubauen, sollten sich genügend Interessenten finden, die mich bei dieser Idee unterstützen wollen. Wer Fragen hat, schicke mir einfach eine Mail. Und wer die Seite und die Idee gut findet, der empfehle sie bitte weiter. Ich habe im Moment leider keine andere Möglichkeit Werbung dafür zu machen. &lt;/p&gt;     &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-6818102187002648907?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/6818102187002648907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=6818102187002648907' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/6818102187002648907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/6818102187002648907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2009/09/rettet-diese-klassiker.html' title='Rettet diese Klassiker'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-6716645829822394844</id><published>2009-08-17T15:48:00.004+02:00</published><updated>2009-08-18T12:34:00.690+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Print-on-Demand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Veröffentlichungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Niemandsland Nirgens</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="https://www.epubli.de/interfaces/img_epubli_cover.php?verId=238281&amp;amp;t=front&amp;amp;w=178&amp;amp;ck=f7f8a6c2e2a84b340198d667b9701cc5"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 178px; height: 252px;" src="https://www.epubli.de/interfaces/img_epubli_cover.php?verId=238281&amp;amp;t=front&amp;amp;w=178&amp;amp;ck=f7f8a6c2e2a84b340198d667b9701cc5" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Mein erster Gedichtband ist fertig. "&lt;a title="zur Internetpräsenz bei epubli" href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=1513" target="_blank"&gt;Niemandsland nirgends&lt;/a&gt;"&lt;br /&gt;Ich hatte des öfteren in den letzten Jahren eine Auswahl meiner Gedichte an größere und kleinere Verlage geschickt. Das Ergebnis war ermunternd und frustrierend zugleich. Ermunternd, weil meinen Gedichten in den freundlichen Antwortbriefen durchaus eine literarische Qualität zugesprochen wurde, und frustrierend, weil man sie dennoch nicht veröffentlichen wollte. Zum Teil lag das daran, weil die Verlage nur eine begrenzte Anzahl an Lyrikern veröffentlichen können - Gedichte verkaufen sich einfach nicht -, und zum anderen, weil meine Art von Gedichten im Moment nicht dem Geschmack der Zeit entsprechen.&lt;br /&gt;Jetzt stelle ich eine Print-on-Demand Ausgabe meiner - nach meiner Ansicht - gelungensten Gedichte der letzten 20 Jahre zur Verfügung. Print on Demand Ausgaben sind zwar in der Öffentlichkeit ebensowenig angesehen wie Book on Demand Ausgaben, aber es ist immerhin besser als keine Ausgabe. Die Einnahmen stehen bei den Gedichten sowieso nicht im Vordergrund. Die Vorstellung, dass vielleicht ein paar Menschen beim Lesen dieser Gedichte etwas ähnliches empfinden könnten, wie ich beim Schreiben, gefällt mir.&lt;br /&gt;Über ein kleines Feedback zu den Gedichten in meinem Gästebuch würde ich mich freuen. Auch wenn es nur zu den &lt;a title="zur Leseprobe bei epubli" href="http://www.epubli.de/shop/preview?pubId=1513" target="_blank"&gt;Leseproben im Internet&lt;/a&gt; ist. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-6716645829822394844?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/6716645829822394844/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=6716645829822394844' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/6716645829822394844'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/6716645829822394844'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2009/08/mein-erster-gedichtband-ist-fertig.html' title='Niemandsland Nirgens'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-1970481073713843664</id><published>2009-06-07T17:01:00.003+02:00</published><updated>2009-06-07T17:39:30.922+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heidelberger Appell'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Google Books'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Google'/><title type='text'>Google Books oder: Die geheime Gemeinsamkeit der Feinde</title><content type='html'>Ich gestehe, ich könnte eine Nutte sein. Jedenfalls laut Roland Reuß und seinem  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Heidelberger Appell&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;. Als Autor bin ich ein kleiner Fisch im Selbstverlag und Google kennt mich nicht. Aber die Verlockung, dass die Google Buchsuche meine Bücher findet und einem großen Spektrum an Lesern eine Chance bietet meine Texte anzulesen ist schon verlockend. Wo finde ich sonst eine so breite, kostenlose Werbefläche? Also lasse ich meine Texte einscannen.&lt;br /&gt;Schnitt: Ein kleines Gartenfest bei uns. Es herrscht ausgelassene Stimmung. Man unterhält sich gut. Eine Freundin unserer Familie, eine Schriftstellerin, ist zu Besuch. Als im Verlauf der wechselnden Themen das Reizwort Google fällt, wird sie von einer echten, tiefen Empörung gepackt. Sie verweist auf einen Heidelberger Appell im Internet, in dem gegen Googles Urheberrechtsverletzungen protestiert wird. Ich werde ganz verunsichert. Vielleicht war es doch naiv, mich Google anzuvertrauen, nach den Schlagzeilen von ihren massenhaften Urheberrechtsverletzungen. Aber ich hatte die AGBs gründlich gelesen. Ist das alles?, dachte ich. So schlimm klang das gar nicht. Sie scheinen nach der Sammelklage geläutert zu sein. Oder habe ich irgendeine Hintertür übersehen?&lt;br /&gt;Nächster Morgen. Ich erhalte eine E-Mail jener Freundin. Sie verweist auf die Internetseite des Heidelberger Appells. Meine Verunsicherung wächst. Ich schaue mir die Seite an, und finde einen allgemeinen, feurigen Appell, in dem die Regierung aufgefordert wird, mehr für die Urheberschutzrechte der Autoren zu tun. Man fühlt sich bedroht und beschützt zugleich. Gut, dass da jemand für einen einsteht. Es ist ein Roland Reuß. Mein erster Impuls ist sofort zu unterschreiben.&lt;br /&gt;Aber ein undefinierbar, mumliges Gefühl hält mich davon ab. Ich "google" erstmal, wer dieser Reuß überhaupt ist. (Schon wieder Google!)&lt;br /&gt;Ich finde zwei Artikel von ihm,&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1688541"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;einen in der Frankfurter Rundschau&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;. Dieser macht mich skeptisch. Zuviel Emotion, zuviel Rhetorik. Vieles entpuppt sich beim zweiten Lesen als leere Seifenblase. Vor lauter heiligem Zorn dampft er so sehr, dass man mit den Händen den Rauch aus seinen Nüstern wegwehen will. Er schafft mehr Verwirrung, als dass er aufklärt. Eines aber tut er bestimmt. Er verunsichert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc%7EE88C0C309611442D58D2656E1A443D41C%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Der zweite Artikel findet sich in der FAZ&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;. Der hat einen deutlich gemäßigteren Ton, bleibt aber doch in vielem sehr allgemein.&lt;br /&gt;Interessant ist, dass ich auf&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.zeit.de/2009/16/C-digitales-Publizieren"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;zeit.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;auf einen Artikel stoße, der sich Reuß gegenüber durchaus kritisch äußert. Ausgerechnet Zeit.de. Die sind doch sonst immer sofort dabei, wenn es darum geht, ein Haar in der Suppe von Google zu finden. In diesem Artikel wird unter anderem kritisiert, dass Reuß Dinge vermische, die gar nichts miteinander zu tun haben. So vermische er in seinen Artikeln Google Books und&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.open-access.net/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Open Access&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-size:85%;"&gt;zu einem Ganzen, dabei seien dies völlig verschiedene Dinge. Open Access ist eine Internetplattform für wissenschaftliche Arbeiten, für die ganz andere gesetzliche Regeln gelten. Jetzt wird mir klar, warum seine Artikel unter anderem so diffus wirken.&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" lang="en-US"&gt; &lt;a name="pfvh" id="pfvh"&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich schaue mal nach, was zeit.de zu Google Books zu sagen hat. Ich finde einen&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.zeit.de/2009/15/Google"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Artikel von Susanne Gaschke&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;, in dem sie das Vorgehen von Google kritisiert, aber die komlizierte Rechtslage sachlicher und genauer analysiert. Sie erläutert, dass unter anderem unterschiedliche Urheberschutzrechte dieseits und jenseits des Atlantiks für Verwirrung und Empörung sorgen. Was hier ein klarer Rechtsbruch ist, sei dort eine noch nicht ganz klar definierte Grauzone in der Rechtssprechung. Google berufe sich dabei auf einen Passus im amerikanischen Urheberrecht, den es bei uns so nicht gibt. Dieser gewähre Anbietern mehr Freiheit beim Verwenden urheberrechtlich geschützter Texte, wenn dies nachweislich in öffentlichem Interesse geschieht. Dazu haben Google ihr Buchprogramm kurzerhand selbst erklärt, aber wie wir wissen, sind sie damit nicht durchgehend auf Gegenliebe gestoßen. Es kam zu einer Sammelklage von Autoren und Verlegern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" lang="en-US"&gt; &lt;a name="d.2c" id="d.2c"&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Interessant ist übrigens, dass viele große Verlage in Deutschland zu dem Ganzen schweigen. Reuß wirft ihnen vor wie das Karnikel erstarrt vor der Hydra Google zu kapitulieren. Vielleicht reagieren sie einfach nur weniger emotional. Google Books ist nicht PirateBay. Selbst Zeit.de findet:&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.zeit.de/online/2009/19/google-urheberrechte-buecher"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;So schlimm wird es nicht&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;. PirateBay bringen tatsächlich Musiker und Musikindustrie um ihr Geld. Google Books aber hilft Lesern im Internet auch die Bücher zu finden, die sie suchen, mit Links zu Anbietern, die diese Bücher auf Lager haben. Leser, Händler, Verlage und Autoren profitieren davon. Eine klassische Win-win-Situation.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" lang="en-US"&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dabei kann man das Buch im Internet anlesen wie im Buchladen, urheberrechtlich geschütztes Material mittlerweile nur, wenn es der Autor bzw. Verleger wünscht - standardmäßig zu 20%, aber auch mehr, falls darum gebeten wird. Will man das Buch zu Ende lesen, kann man es bei einem der von Google gefundenen Händler kaufen, oder etwas an Google zahlen, um den Text online zu lesen. Der Autor wird an diesem Gewinn beteiligt. Somit können Autoren sogar noch an den Büchern verdienen, die längst nicht mehr aufgelegt werden.&lt;br /&gt;Übrigens ist dieser Kopierschutz nicht so leicht zu knacken, wie Reuß es unterstellt. Der "einfache Internetuser" wird das nicht können. Ein Buch im Laden zu stehlen, ist deutlich einfacher, und kommt garantiert häufiger vor. Aber käme irgendjemand auf die Idee deswegen Buchläden zu verbieten?&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="western" lang="en-US"&gt; &lt;a name="zl72" id="zl72"&gt; &lt;/a&gt;&lt;a name="lx6x" id="lx6x"&gt; &lt;/a&gt;&lt;a name="lqhv" id="lqhv"&gt;  &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mal ehrlich, wer wusste, dass Amazon mit ihrem&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?ie=UTF8&amp;amp;nodeId=14209981"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Search Inside Programm&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-size:85%;"&gt;eigentlich fast genau dasselbe tun? Natürlich nur mit dem Unterschied, das hier ausschließlich sie selbst das Buch zum Verkauf anbieten. Und das&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.bic-media.com/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;BIC Media Projekt&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-size:85%;"&gt;von Bertelsmann geht auch in die selbe Richtung. Und&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.libreka.de/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;www.libreka.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;auch. Warum werden diese Projekte nicht mal erwähnt in den Medien? Googles einziges Vergehen war das ungefragte Einscannen urheberschutzrechtlich geschützter Texte. Das ist - gerade im Land der einstigen Bücherverbrennung - ein Vergehen, das zurecht aufhorchen lässt und überprüft gehört. Aber man sollte darüber hinaus die Verhältnismäßigkeit nicht verlieren. Google hätte gut daran getan, nicht dem Rest der Welt das amerikanische Rechstssystem überstülpen zu wollen, sondern Google Books erstmal in den USA auszuprobieren, und dann, bei Erfolg, nach und nach auf dem Globus einzusetzen, den jeweilgen Rechtssprechungen in den einzelnen Ländern angepasst. Aber das ist nicht Googles Art. Sie wollten gleich eine universelle Bibliothek mit der gesamten Literatur der Welt. Vielleicht wollten sie auch nur einen Vorsprung an Inhalten gegenüber der Konkurenz. Vielleicht waren sie auch so naiv zu glauben, niemand käme auf die Idee sie zu verklagen, weil ihr Angebot ja für Verleger und Autoren attraktiv ist. Ich würde mich als Verleger vielleicht auch aus der momentan emotional aufgeladenen Diskussion heraushalten. Auf der einen Seite würde ich meine Autoren nicht verprellen wollen, vor allem, wenn sie selbst Opfer von Google wurden. Auf der anderen Seite würde ich mir aber diesen zukunftsweisenden Absatzmarkt auf keinen Fall entgehen lassen. Auch das Buchgeschäft ist ein Geschäft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" lang="en-US"&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aber niemand will zu seinem Glück gezwungen werden. Libreka-Mitbegründer Matthias Ulmer brachte es auf den Punkt: Der fühlt sich bei Google "wie gekidnapped auf einem Kreuzfahrtschiff. Ich sage immer wieder, ich will an Land, und dann heißt es: Aber das Menü ist doch so gut. Aber es ist und bleibt ein Kidnapping."&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="western" lang="en-US"&gt; &lt;a name="f8l3" id="f8l3"&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Allerdings ist das vorbei. Google ist gezähmt. Es werden nur noch Inhalte gezeigt, wenn Autor oder Verleger dies ausdrücklich wünschen. Reuß sieht nach wie vor den Rechtstaat in Gefahr, aber der Rechtsstaat hat funktioniert. Ich frage mich, worüber sich Reuß eigentlich immer noch so aufregt? Sprecher des Heidelberger Appells fordern sogar indirekt dazu auf Google Books nicht mehr zu nutzen, damit das Ganze Konzept den Bach runtergeht. Strebt man hier eine rechtstaatliche, zivile Lösung oder die Vernichtung eines Feindes an? Sie mögen es vielleicht nicht glauben, aber trotz ihrer 1500 Unterschriften sprechen sie doch nicht für alle Autoren und Verleger. Gerade für Autoren im Selbstverlag und Klein- oder Nischenverlage ist Google Books eine Riesenchance, ihre Bücher einem breiten Publikum anzubieten. Vielleicht bin ich eine Nutte, aber ich werde den Teufel tun und etwas unterzeichnen, was mir diese Möglichkeit nehmen will.&lt;br /&gt;Der Heidelberg Appell hat übrigens auch schon heftigen Gegenwind erfahren. Man kann das unter anderem&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a href="http://infobib.de/blog/2009/02/23/antworten-auf-roland-reus/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;hier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;verfolgen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" lang="en-US"&gt; &lt;a name="r9:5" id="r9%253A5"&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Reuß und Google haben am Ende eines gemeinsam: sie schießen übers Ziel hinaus. Google, mit ihrem überambitionierten Weltverbesserungsdrang, und Reuß mit seinem überambitionierten Rachefeldzug. Vielleicht sollten sich beide mal entspannen, ihre Büchersammlung durchstöbern, egal ob online oder in ihren Wohnzimmerregalen, und ein gutes Buch lesen. Die&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);"&gt;&lt;u&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.textlog.de/aristoteles-ethik.html"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nikomachische Ethik&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;  &lt;span style="font-size:85%;"&gt;von Aristoteles zum Beispiel. Der sagte unter anderem sehr weise: Die Tugend zielt auf die Mitte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="western" lang="en-US"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-1970481073713843664?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/1970481073713843664/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=1970481073713843664' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/1970481073713843664'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/1970481073713843664'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2009/06/google-books-oder-die-geheime.html' title='Google Books oder: Die geheime Gemeinsamkeit der Feinde'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-9062372024093184570</id><published>2009-02-15T12:41:00.001+01:00</published><updated>2009-02-15T12:41:57.544+01:00</updated><title type='text'>Mal was Praktisches: Blogs superleicht erstellt.</title><content type='html'>&lt;div xmlns='http://www.w3.org/1999/xhtml'&gt;&lt;p style='margin-bottom: 0cm'&gt;Heute mal ein praktischer Tipp an alle Blogger. Wer als Office-Programm Open Office benutzt, für den gibt es eine geniale Erweiterung, mit der man ganz komfortabel seine Blogeinträge in Open Office Writer erstellen kann und aus der Officeanwendung heraus direkt hochladen kann. Kein lästiges Einloggen mehr und die Texte können in der vertrauten Textverarbeitung erstellt werden. Es handelt sich um die Erweiterung  &lt;a href='http://extensions.services.openoffice.org/project/swp'&gt;Sun Weblog Puplisher. Mit einem Klick auf diesen Link findet ihr dorthin.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br clear='left'/&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-9062372024093184570?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/9062372024093184570/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=9062372024093184570' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/9062372024093184570'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/9062372024093184570'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2009/02/mal-was-praktisches-blogs-superleicht.html' title='Mal was Praktisches: Blogs superleicht erstellt.'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-4364686114978856189</id><published>2009-01-22T10:03:00.003+01:00</published><updated>2009-01-22T10:06:22.327+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jazz'/><title type='text'></title><content type='html'>Und hier mal was Musikalisches. Ein bißchen Werbung für zwei Genies. (Als ob die es nötig hätten.)&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rh0CuKulhfM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/rh0CuKulhfM&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Ist doch geil, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-4364686114978856189?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/4364686114978856189/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=4364686114978856189' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/4364686114978856189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/4364686114978856189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2009/01/und-hier-mal-was-musikalisches.html' title=''/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-8751797444756227792</id><published>2008-12-31T12:37:00.004+01:00</published><updated>2009-01-02T12:44:53.719+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linux'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ubuntu'/><title type='text'>K3B, Ubuntu und mp3</title><content type='html'>Ihr wolltet unter Ubuntu aus mp3-Datein eine Audio-CD erstellen, und K3B überrascht euch mit einer Fehlermeldung, dass es keine mp3s umwandeln kann? Kein Problem. Da fehlt nur ein Packet. In der 8.04 Version heißt es &lt;span style="font-style: italic;"&gt;libk3b2-extracodecs&lt;/span&gt;. Einfach über den Synaptic nachinstallieren, oder über das Terminal mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sudo apt-get install &lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;libk3b2-extracodecs. &lt;/span&gt;Dann K3B neustarten und der Spaß kann beginnen.&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-8751797444756227792?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/8751797444756227792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=8751797444756227792' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/8751797444756227792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/8751797444756227792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/12/k3b-ubuntu-und-mp3.html' title='K3B, Ubuntu und mp3'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-6201456416563456828</id><published>2008-12-07T12:31:00.004+01:00</published><updated>2008-12-07T12:46:40.518+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gnadenstoß'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Todesstrafe'/><title type='text'>Tag der Menschenrechte, zum 60. mal</title><content type='html'>Zum 60. Jahrestag der Menschenrechte, möchte ich noch einmal auf den &lt;a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=646"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Gnadenstoß"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; aufmerksam machen, ein packendes Theaterstück über die Todesstrafe. Vielleicht findet sich ja nächstes Jahr eine Veranstaltung, die darauf hinweisen möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.epubli.de/shop/preview?pubId=646"&gt;Leseprob&lt;/a&gt;e aus &lt;a href="http://sites.google.com/site/lukasjanreinhard/gnadensto%C3%9F-2"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Der Gnadenstoß"&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-6201456416563456828?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/6201456416563456828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=6201456416563456828' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/6201456416563456828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/6201456416563456828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/12/tag-der-menschenrechte-zum-60-mal.html' title='Tag der Menschenrechte, zum 60. mal'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-7657223196658376872</id><published>2008-11-20T13:13:00.009+01:00</published><updated>2008-11-21T12:50:39.628+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Theater'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gnadenstoß'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Todesstrafe'/><title type='text'>Kein Thema für uns?</title><content type='html'>Einer der Gründe, weshalb ich während meiner Arbeit an meinem Theaterstück über die Todesstrafe ("&lt;a href="http://www.blogger.com/www.epubli.de/shop/%C3%82%C2%ADshowshopelement?pubId=646"&gt;Gnadenstoß&lt;/a&gt;") immer wieder zweifelte, war die Frage, ob es in Deutschland überhaupt einen Markt für dieses doch sehr amerikanische Thema gibt. Das ist doch ein Problem anderer Länder. Und diverse Verlage und viele Theatermacher haben diesen Zweifel immer wieder genährt. Geht das Thema uns hierzulande etwas an?&lt;br /&gt;Kürzlich besuchte ich die Internetseite &lt;a href="http://www.blogger.com/www.todesstrafe.de"&gt;Todess&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/www.todesstrafe.de"&gt;trafe.de&lt;/a&gt;. Auf der Homepage gibt es eine Umfrage. Sind Sie für oder gegen die Todesstrafe? Ich habe bei der Abstimmung teilgenommen. Kurz darauf wurde mir das Ergebnis angezeigt. Es war schon ein wenig erschreckend:&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SSVWauag4II/AAAAAAAAADU/NXEZBekb7oE/s1600-h/Abstimmung+Todesstrafe.png"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 147px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SSVWauag4II/AAAAAAAAADU/NXEZBekb7oE/s200/Abstimmung+Todesstrafe.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5270713956042858626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wenn das kein Grund ist dieses Stück zu spielen. Diese Umfrage ist sicherlich nicht repräsentativ, aber allein die Tatsache, dass wir in einem Land leben, ja sogar in einer europäischen Union, in der die Einführung der Todesstrafe verboten ist, heißt nicht, dass die naive Vorstellung einer gerechten Vergeltung nicht doch in den meisten Hinterköpfen existiert. Gerade mit Schülern sollte man sich damit auseinandersetzen, um diesem archaischen Rechtsempfinden entgegenzuwirken. Die Todesstrafe ist somit doch ein gesellschaftlich relevantes Thema auch bei uns, und sie wird als solches immer wieder neu zu prüfen sein. Ich finde: für ein Theater, das kulturell den Geist einer Gesellschaft nähren will, ist dieses Stück sicherlich ein Thema. &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-7657223196658376872?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/7657223196658376872/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=7657223196658376872' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/7657223196658376872'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/7657223196658376872'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/11/eine-der-grnde-weshalb-ich-whrend.html' title='Kein Thema für uns?'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SSVWauag4II/AAAAAAAAADU/NXEZBekb7oE/s72-c/Abstimmung+Todesstrafe.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-3677118655223174016</id><published>2008-11-19T18:11:00.007+01:00</published><updated>2008-11-21T13:00:51.097+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Theater'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gnadenstoß'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Todesstrafe'/><title type='text'>Mein erstes Stück ist veröffentlicht.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.epubli.de/interfaces/img_epubli_cover.php?verId=83020&amp;amp;t=front&amp;amp;w=178&amp;amp;ck=886472acbdad56402eeabad1466ef34e"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 178px; height: 252px;" src="http://www.epubli.de/interfaces/img_epubli_cover.php?verId=83020&amp;amp;t=front&amp;amp;w=178&amp;amp;ck=886472acbdad56402eeabad1466ef34e" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es ist soweit. Der Gnadenstoß ist bei epubli.de erschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Stück hat eine lange Odyssee hinter sich. Es ging durch viele Hände, und manche Person hatte sich durchaus interessiert gezeigt. Mein Dank gilt all denjenigen, die mich immer wieder ermuntert haben weiter zu machen, auch wenn ich selbst manchmal nicht mehr an das Thema geglaubt habe. Verlage, Intendanten und Schauspieldirektoren haben sich nicht nur wohlwollend gegenüber dem Stück geäußert, es kam einmal sogar zu konkreten Plänen für eine Uraufführung. Das Schauspielensemble des Pfalztheaters Kaiserslautern laß Szenen aus dem Stück in einem Nachtfoyer. In Karlsruhe war es sogar für einen kleinen Stückepreis nominiert: dem 1. Stückepreis des Sandkorntheaters. Im Rahmen der Preisverleihung wurden Szenen daraus gespielt und mir wurde ein ungemein positives Feedback entgegengebracht, für das ich mich heute noch bedanken möchte. (siehe links). Aber zu einer Uraufführung oder Veröffentlichung hat es bislang nie ganz gereicht. Das Thema erschien fast allen zu schwierig. Einige Verlage bescheinigten dem Stück durchaus dramaturgische Qualitäten, konnten sich aber dennoch nicht für eine Publikation entscheiden. Sie sahen auf dem Stückemarkt keine Chance für das Thema. Und das trotz hierzulande in den letzten Jahren heftig geführter Diskussionen über die Menschenrechtssituation in Amerika.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist das Stück für die Öffentlichkeit verfügbar, Internet sei Dank. &lt;a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=646"&gt;Es steht seit dem 18. November 2008 bei epubli.de zur Bestellung bereit.&lt;/a&gt; Vielleicht ist dies ein weiterer Schritt in Richtung Uraufführung. Manchmal dauert es eben lange, bis ein Werk sich dann doch entfalten kann. Vielleicht ist sogar gerade die Tatsache, dass der neue Präsident Barack Obama hier wie ein Erlöser gefeiert wird, ein guter Grund dieses Stück zu spielen, denn in der allgemeinen Begeisterung wird schnell übersehen, dass Obama für die Todesstrafe ist. Zumindest ist dies seine öffentliche Position. Wäre nicht allein diese Tatsache ein Grund diese Stück zu spielen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://sites.google.com/site/lukasjanreinhard/gnadensto%C3%9F-2"&gt;Falls Sie neugierig geworden sind, finden Sie hier mehr Informationen zu dem Stück.&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-3677118655223174016?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/3677118655223174016/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=3677118655223174016' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3677118655223174016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3677118655223174016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/11/mein-erstes-stck-ist-verffentlicht.html' title='Mein erstes Stück ist veröffentlicht.'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-3828466227612446484</id><published>2008-11-11T10:22:00.006+01:00</published><updated>2008-11-11T11:22:13.626+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linkspartei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='SPD'/><title type='text'>Die lachenden Dämonen</title><content type='html'>Warum macht man es eigentlich der Linkspartei so leicht? Man sehe sich nur die letzte Folge von Anne Will am Sonntag an. Thema: Das Scheitern Ypsilantis. Das sitzt der Vertreter der Linkspartei völlig entpsannt in seinem Sessel und muss nur auf das richtige Stichwort mit dem Kopf schütteln und seine applaussicheren Allgemeinplätze loslassen. Was wäre gewesen, wenn Frau Ypsilanti nicht vor der Wahl gelogen hätte (oder wurde nur eine Neuorientierung als Lüge gewertet?), und es mit Zähneknirschen, aber ohne großen Wirbel zu einer Minderheitenregierung mit Duldung durch die Linkspartei gekommen wäre? Dann müsste der selbe Vertreter der Linkspartei nicht ohne Not erklären, warum vieles von dem, was die Linkspartei so gerne durchsetzen wollte, nicht durchzusetzen ist. Berlin zeigt: Solange die Linkpartei nicht in der Verantwortung ist, sind schlaue Sprüche und populistische Phrasen leicht. Sobald sie handeln muss, bröckelt sie. Statt die Linkspartei zu dämonisieren, sollte man sie in die Pflicht nehmen. Der Wähler will es halt so.&lt;br /&gt;Nichts nutzt der Linkspartei so sehr, wie ihre Dämonisierung. Und den konservativen Parteien nutzt das auch. Haben Sie Ypsilantis Wahlkampstrategie nicht auch dadurch angetrieben, in dem sie mit eben dieser permanenten Dämonisierung ihre Lüge in den Medien provoziert haben? Ypsilantis größter Fehler war, darauf heringefallen sein. Sie hätte sich ja schon im Vorfeld auf den Wählerwillen berufen können. Sie hat auf das falsche Blatt gesetzt und verloren. Politik gleicht vor Wahlen leider oft einem Pokerspiel.&lt;br /&gt;Wenn die SPD die oberflächlichen und polemischen Argumente aus dem konservativen Lager gegen die Linkspartei mittönt, dann schneidet sie sich in eigene Fleisch. Die Linkspartei ist eine Relität, an der man nicht mehr vorbeikommt. Wenn man nur gegen sie polemisiert, geht man ihren Weg und macht sie stark. Wenn man sie auf eine sachpolitische Ebene holt, wird sie entzaubert. Siehe Berlin.&lt;br /&gt;Wie Koch damals nach der Spendenaffäre hat jetzt auch Ypsilanti hoch gepokert. Wenn Sie es im zweiten Anlauf geschafft hätte, hätte in zwei, drei Jahren kein Hahn mehr danach gekräht, wie sie doch noch an die Macht gekommen ist. Ole von Beust und Roland Koch haben das vorgelebt. Die SPD hätte insgesamt durch neue Machtverherhältnise im Bundesrat davon profitiert. Ob das wünschenswerte Politik ist, ist die andere Frage. Aber letztenedes hatte sich Ypsilanti weniger zu Schulden kommen lassen als damals Koch mit der Spenendaffäre. Warum übersteht die CDU solche Machtspiele stets unbeschadet, während die SPD mit glorreicher Regelmäßigkeit daran scheidert?&lt;br /&gt;Machtpolitisch ist Koch einfach geschickter und ausgefuchster als die Genossen. Ypsilanti agierte wie ein trotziges Kind. Sie wollte erzwingen, was mit einer glattgeschliffenen CDU im Rücken vielleicht möglich gewesen wäre. Mit der SPD gelingt so etwas nicht. Wer in die SPD eintritt,  glaubt noch an Ideale und Gewissen. Gut so. Die SPD sollte ihre Wege finden an die Macht zu kommen und im Zweifelsfalle lieber darauf verzichten. Das erwarten ihre Wähler von ihr. Aber das Schlimme ist, das sich Ypsilantis Scheitern als Mühlstein für die gesamte Partei  bei der nächsten Bundestagswahl erweisen könnte.&lt;br /&gt;Mit der Wahl Frank Walter Steinmeiers begann es gerade wieder zu laufen für die Genossen.  Wenn jetzt in Hessen kein Wunder geschieht, wird es schwer ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl. Die Linkspartei kann weiter kläffen und dem linken Lager weiter schaden, als dessen Held sie sich gerne hochstilisiert. Vielleicht hätte es der SPD eher genutzt das Scheitern der Linken in der Realpolitik in verschiedenen Landtagen zu provozieren. Gerade die zwei größten Vertreter dieser Partei, Lafontaine und Gysi, haben ja gezeigt wie sie reagieren, wenn ihre Vorstellungen auf die Realität stoßen. Man sollte die Linkspartei weniger allgemein Dämonisieren, als vielmehr schlicht darauf hinweisen, wie sie in Berlin eines ihrer Versprechen nach dem Anderen an den Nagel hängen. Das würde die Linkspartei wieder schwächen. Aber eine starke Linkspartei macht auch die Konservativen stark. So schizophren kann Politik sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-3828466227612446484?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/3828466227612446484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=3828466227612446484' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3828466227612446484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3828466227612446484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/11/die-lachenden-dmonen.html' title='Die lachenden Dämonen'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-2163970595964491839</id><published>2008-11-08T11:12:00.011+01:00</published><updated>2008-11-08T12:17:08.762+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Obama'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Amerika'/><title type='text'>Wundermann Obama</title><content type='html'>Es ist also soweit. Die USA hat ihren ersten schwarzen Präsidenten. Die anrührenden Bilder weinender Schwarzer in den USA geben uns eine Ahnung von der Tragweite dieses historischen Momentes. Andererseits ist es angenehm, wie viele Stimmen zu hören sind, die sagen: die Hautfarbe ist doch nicht das Entscheidende, sondern das, wofür Obama steht. In Zeiten, als alle, selbst Demokraten wie Hillary Clinton, mit auf den Irak-Kurs Bush's einschwenkten, blieb Obama in seiner Ablehnung standhaft. Er nahm sogar Nachteile für seine politische Karriere in Kauf, stand plötzlich im politischen Abseits. Jetzt, nach dem Desaster, hat ihn gerade diese Standhaftigkeit mit zum Präsidenten gemacht. Das gibt uns das Gefühl, dass die Welt manchmal doch gerecht sein kann.&lt;br /&gt;Gerade in Deutschland sind wir unter anderem wohl wegen dieser Standhaftigkeit so von ihm angetan. Werden wir es auch immer noch sein, wenn die ersten Forderung bezüglich Afghanistans auf uns zukommen? Man solle sich hüten zu erwarten, dass nun mit einem Schlag alles Besser wird. Ausenpolitisch können weder wir noch die USA einfach so aus diesem Chaos abziehen. Aber wenn wir wenigstens in Obama einen Ansprechpartner finden, mit dem eine gemeinsame Strategie möglich wird, die den Aufbau des Landes in den Vordergrund stellt, freilich ohne Al Qaida ganz zu vergessen, wäre das nicht ein Schritt nach vorne? Und  sind wir Deutsche dann auch für Kompromisse bereit wie etwa Einsätze deutscher Soldaten im Süden des Landes? Nach deutscher Mentalität könnte dies ein jähes Ende unserer Obama-Begeisterung einläuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obama punktet hierzulande auch wegen seiner Menschlichkeit. Die Mischung aus Freude und typisch amerikanischer Zuversicht, aber auch Ernsthaftigkeit und Bescheidenheit, mit der er sich nach dem Wahlsieg erstmals präsentierte, zeigen das Bild eines Mannes, der weiß was auf ihn zukommt. Und auch er kann keine Wunder vollbringen. Dass die Amerikanier geduldiger mit ihm sein werden, als wir Deutsche, davon gehe ich fast aus. Wie schlug die Stimmung damals gegen Schröder, als dieser die ersten schmerzhaften Entscheidungen traf, nachdem man Kohl mit Jubelrufen in die Wüste geschickt hatte, weil er eben solche Entscheidungen stets von sich weg geschoben hatte. Manchmal habe ich das Gefühl, wir Deutsche wollen ja nichts anderes, als graue Kanzlerinen oder Kanzler, die unangreifbar scheinen, weil sie sich nirgends die Finger schmutzig machen wollen. Aber vielleicht ist dies auch der Grund dafür, warum Deutschland dementsprechend politikverdrossen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Obama könnte uns Amerika bald links überholen. In jeder Hinsicht. Während wir immer noch theoretisch und ideologisch über Sinn und Unsinn neuer umweltfreundlicher Technologien diskutieren - und das obwohl gerade unsere Autoindustrie langsam registriert, dass sie hier ignorant Jahre der Entwicklung verschlafen hat - traue ich den Amerikanern zu, dass diese in ihrer Jetzt-packen-wir's-an-Mentalität unseren kleinen stets belächelten rot-grünen Vorsprung auf diesen Gebieten mit einem Schlag einholen wird, und wir plötzlich wieder hinterherhinken. Haben wir dementsprechend auch nichts besseres verdient, als immer nur im Schatten des großen Bruders zu stehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines muss uns auch klar sein: die Zeit in der man mit bequemer Überheblichkeit über die Fehler der Amerikaner lamentieren konnte ist nun zu Ende. Amerika zu kritisieren geht jetzt einher damit selbst gefordert zu sein, denn Obama wird uns stärker mit hineinziehen, in sein Boot. Aber ich schätze ihn als jemand ein, der es ähnlich wie Bill Clinton versteht hierbei ein Klima des Miteinanders zu schaffen. Wenn wir auch dann noch bereit sind uns von ihm begeistern zu lassen, kann er vielleicht tatsächlich halten, was wir uns von ihm versprechen. Er wird es uns nicht immer leicht machen, aber machen wir es ihm so leicht es geht diesen unglaublichen Scherbenhaufen, den Bush ihm und uns hinterlässt, wenigstens ansatzweise wieder ein bißchen in Ordnung zu bringen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-2163970595964491839?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/2163970595964491839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=2163970595964491839' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/2163970595964491839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/2163970595964491839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/11/wundermann-obama.html' title='Wundermann Obama'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-1544340698255168607</id><published>2008-10-13T10:38:00.006+02:00</published><updated>2008-10-13T11:03:01.704+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Palm'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linux'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ubuntu'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kontact'/><title type='text'>kpilot + Kontact = Herbe Enttäuschung</title><content type='html'>&lt;p&gt;Das letzte mal habe ich hier noch fröhlich gepostet, dass es mir gelungen ist die KDE Kontact Suite mit meinem Palm zu synchronisieren. Jetzt muss ich leider feststellen, dass die Synchronisation nur einseitig funktioniert. Kalendereinträge, die ich im Palm eingebe kommen trotz Einstellung HotSync  gar nicht oder falsch (fehlende Kategorie) in Kontact an. Das ist besonders ärgerlich, da beim Rücksynchronisieren dann die jetzt im Kontact fehlenden Einträge auch im Palm gelöscht werden. Das hat mir meine Kalenderverwaltung durcheinander gehauen. Nur die Sicherheitskopien in JPilot haben mich vor Datenverlust gerettet. Die funktionieren gottseidank großartig.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also muss ich in Zukunft doch wieder mit dem schwerfälligen JPilot mit seiner umständlichen Benutzeroberfläche vorlieb nehmen. Und der funktioniert leider auch nicht zu hundert Prozent. Was überhaupt nicht geht ist die Übertragung von Kalendereinträgen von JPilot in den Palm. Das geht auch nur in eine Richtung.:(&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ansonsten bleibt nur der Original Palm-Desktop unter Windows. Da stört mich wiederum das für mich oft lästige Detail, dass man ganze Kalendereinträge nicht einfach kopieren und an anderen Terminen eingeben kann. Das würde mir vieles leichter machen, da meine Arbeit sich unregelmäßig wiederholende Termine mitbringt. Der Palm ist aber nur auf sich regelmäßig wiederholende Termine eingerichtet. D.h. ich muss jeden einzelnen Termin immer wieder neu von Hand eingeben, anstatt einen einmal eingegebenen Eintrag als Kopie einfach auf die übrigen Termine zu verteilen. Lästig.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-1544340698255168607?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/1544340698255168607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=1544340698255168607' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/1544340698255168607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/1544340698255168607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/10/kpilot-kontact-herbe-enttuschung.html' title='kpilot + Kontact = Herbe Enttäuschung'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-639323939929333653</id><published>2008-09-27T17:08:00.002+02:00</published><updated>2008-09-27T17:12:07.319+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linux'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='VirtualBox'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ubuntu'/><title type='text'>VirtualBox 2.0 unter Ubuntu</title><content type='html'>In meinem letzten Blog habe ich angepriesen wie sauber das update auf VirtualBox 2.0 funktionierte. Einen Schönheitsfehler hat dieses Verfahren jedoch. Es bleiben Konfigurationsdatein von der Version 1.6.6 übrig, die sich erst löschen lassen, wenn man die Version 2.0 wieder löscht. Wer sein System also ganz sauber halten will, der sollte erst die Version 1.6.6 komplett löschen, und dann erst 2.0 installieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-639323939929333653?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/639323939929333653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=639323939929333653' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/639323939929333653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/639323939929333653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/09/virtualbox-20-unter-ubuntu.html' title='VirtualBox 2.0 unter Ubuntu'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-6904980752015763511</id><published>2008-09-19T15:02:00.005+02:00</published><updated>2008-11-19T18:15:13.900+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linux'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='VirtualBox'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ubuntu'/><title type='text'>VirtualBox 2.0 unter Ubuntu Hardy 8.04</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SNOjIkrbP4I/AAAAAAAAACs/CcJWuo54_lw/s1600-h/TuxUbuntu_mittel.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SNOjIkrbP4I/AAAAAAAAACs/CcJWuo54_lw/s200/TuxUbuntu_mittel.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247717358496857986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und hier wieder eine Empfehlung aus der Linux-Welt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Firma Sun hat endlich eine Paketquelle für VirtualBox eingerichtet. Es ist ganz leicht diese über Synaptic einzubinden. Einfach folgende Zeile kopieren und als neue Paketquelle eingeben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;deb http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian hardy non-free&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend über die Konsole bzw. das Terminal folgendes eingeben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;wget -q http://download.virtualbox.org/virtualbox/debian/sun_vbox.asc -O- | sudo apt-key add -&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann den Synaptic aktualisieren. Bald schon bietet der update-manager die als stabil deklarierte Version 1.6.6 als update an. Mit dieser habe ich es auch zuerst probiert, hatte aber meine Probleme. Der bereits eingerichtete gemeinsame Ordner wurde um's verrecken &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Pardon!)&lt;/span&gt; nicht wiedererkannt und so manches Programm lief nicht mehr richtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend habe ich es auf die Empfehlung eines Kollegen hin mit der Version 2.0 probiert. Das Update lief problemlos. Genau genommen war es gar kein Update. Synaptic hatte die Version 1.6.6 automatisch gelöscht und 2.0 neu installiert. Das bereits eingerichtete Windows 2000 wurde sofort erkannt. Der gemeinsame Ordner musste neu eingerichtet werden, was aber verblüffend einfach ging. Nachdem der gewünschte Ordner in VirtualBox unter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gemeinsame Ordner&lt;/span&gt; angegeben wurde, gilt unter Windows:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Netzwerkumgebung/Netzlaufwerk verbinden...&lt;/span&gt; Laufwerk auswählen und unter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Durchsuchen...&lt;/span&gt; Virtual Box Shared Folders auswählen. Neustart. Fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2.0 gilt als noch unfertig, läuft aber kurioserweise um Längen besser und auch schneller als 1.6.6. Auch die Computerwelt ist eine verrückte Welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-6904980752015763511?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/6904980752015763511/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=6904980752015763511' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/6904980752015763511'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/6904980752015763511'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/09/virtualbox-20-unter-ubuntu-hardy-804.html' title='VirtualBox 2.0 unter Ubuntu Hardy 8.04'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SNOjIkrbP4I/AAAAAAAAACs/CcJWuo54_lw/s72-c/TuxUbuntu_mittel.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-3485736353752920034</id><published>2008-09-02T20:52:00.013+02:00</published><updated>2008-11-08T12:18:36.351+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Print-on-Demand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Book-on-Demand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verlag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Literatur'/><title type='text'>Eine neue Form des Book on Demand?</title><content type='html'>Welcher angehende Autor kennt das nicht? Auf der Suche nach einem Verlag antwortet man auf irgendwelche Anzeigen a la "Verlag sucht Autoren." Hoppla, tatsächlich ein Verlag, der nicht an einer Flut von unverlangt eingesandten Manuskripten erstickt? Eigentlich müsste das einen stutzig machen, aber in der Hoffnung endlich sein Werk an den Mann zu bringen ist die Zuversicht größer als das Misstrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man schickt also sein Manuskript ein, und tatsächlich schon nach kurzer Zeit die euphorisch stimmende Antwort. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Ihr Werk wurde ausgewählt..."&lt;/span&gt; Schon fühlt man die Begeisterung ins sich hinauf kriechen, aber dann steht da weiter:&lt;span style="font-style: italic;"&gt; "Wir bieten Ihnen folgende Optionen für eine Veröffentlichung..."&lt;/span&gt;. Und letztendlich die Ernüchterung. Vorauskasse in vierstelliger Höhe. Book-on-Demand nennt man so etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal kommt Book-on-Demand auch durch die Hintertür. So habe ich das erlebt, als die Brentano Gesellschaft eines meiner Gedichte in ihrer alljährlichen Anthologie "Das neue Gedicht" veröffentlicht hat. Man verlangte dafür kein Geld. Man bekam zwar auch keines, aber egal. Immerhin ist das leicht gemachte Werbung. Das Gedicht wurde eingeschickt (geht mittlerweile sogar bequem über das Internet) und veröffentlicht. Ein kleiner Teilerfolg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Wochen, nachdem der Band erschienen war, kam ein neuer Brief. "Glückwunsch. Wir haben Ihr Gedicht ausgewählt in einem Sonderband &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die hundert besten Gedichte&lt;/span&gt; zu erscheinen." Auch hier erst wieder Begeisterung, und dann der Haken. Man muss mindestens vierzig Bände kaufen. Zwar zu einem Vorzugspreis, aber das ist immer noch ein kleines Vermögen. Vierzig Bände, auf denen man dann wahrscheinlich sitzen bleibt, weil man noch keinen Namen hat. Der Autor als sein eigener Kunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem ist Book-on-Demand unheimlich populär. Wer es sich leisten kann, und einigermaßen zu schreiben vermag, wird sein Buch schon an den Mann bringen. Zwar werden auch diese Verlage nicht jedes Manuskript veröffentlichen, aber das Geschäft ist wichtiger als die Begabung. Zu Goethes Zeiten mag das noch normal gewesen sein, in diesen Zeiten erweist sich Book on Demand eher als ein teures Hobby, als eine wirkliche Chance für neue Autoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da läuft mir eine hochinteressante Internetseite über den Weg. &lt;a href="http://epubli.de/"&gt;Epubli.de&lt;/a&gt;. Eine neue Form des Book on Demand? Vorkosten gibt es nicht. Man lädt sein Werk als pdf-Datei in deren Online-Shop hinauf, und gedruckt wird erst, wenn eine Bestellung vorliegt. Zudem erhalten die Bücher eine ISDN-Nummer, sind also auch über den Buchhandel erhältlich. Pro verkauftem Band behält epubli die Herstellungskosten ein, über den Rest des Preises bestimmt man selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Rechte an den Werken bleiben beim Autoren. Sollte man doch irgendwann einen Verlag finden, so kann man das Buch einfach wieder aus dem epubli-Shop herausnehmen, binnen einer Kündigungsfrist von dreisig Tagen. Eine wirklich überlegenswerte Übergangslösung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte diese Idee sich durchsetzen, müssen die Book-on-Demand Verlage sich wohl warm anziehen, oder auf diesen Zug mit aufspringen. Diese neue Idee könnte sich als richtungsweisend erweisen und das gesamte Verlagsgeschäft auf den Kopf stellen. Zumindest im Bereich des Book on Demand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube nicht, das epubli.de die renomierten Verlage wird verdrängen können. Die sind doch so etwas wie ein Qualitätssiegel. Bei epubli kann wirklich jeder veröffentlichen, solange er nicht pornographisch oder verhetzend schreibt. Manchen der Texte merkt man leider auch an, dass ihnen doch ein Lektor besser getan hätte. Andere wirken dagegen beim Anlesen erstaunlich profesionell und sehr vielversprechend. Vielleicht wird hier doch der ein oder andere Autor geboren? Aber wer weiß, ob der Lockruf der Verlage für diesen dann noch so interessant sein könnte, denn bei einem Verlag kann er die Gewinnspanne nicht selbst bestimmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-3485736353752920034?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/3485736353752920034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=3485736353752920034' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3485736353752920034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3485736353752920034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/09/eine-neue-form-des-book-on-demand.html' title='Eine neue Form des Book on Demand?'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-8537733466047928268</id><published>2008-08-22T11:40:00.010+02:00</published><updated>2008-09-02T21:54:18.132+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frankreich'/><title type='text'></title><content type='html'>Wieder aus dem Urlaub zurück hat mich die alltägliche Arbeit wieder. Man kann ja leider nicht vom Schreiben allein leben.&lt;br /&gt;Frankreich sitzt mir noch angenehm in den Knochen. Vor allem muss ich hier mit dem Klischee aufräumen, die Franzosen seien kühl und arrogant. Wenn wir in Paris mit dem Stadtplan in der Hand hilflos an einer Ecke standen, wurden wir mehrfach höflich angesprochen, ob man uns helfen könne. Von wegen Pariser Arroganz. Wir haben eher die französische Höflichkeit erlebt.&lt;br /&gt;Auch im Süden Frankreichs sind uns die Menschen meist freundlich entgegen getreten, auch abseits der Touristenburgen (die wir allerdings auch eher gemieden haben). Dagegen ist mir eine Kuriosität im Verhalten dieser Südländer aufgefallen. Wer schon dort war, hat vielleicht bemerkt, dass der südfranzösischen Fußgänger an Zebrastreifen meist verunsichert stehen bleibt, hilflos und mißtrauisch links und rechts schauend, während er an den übrigen Stellen der Straße einfach drauf los maschiert, so als wolle er die Gefahr der Autofahrer trotzig ignorieren. Vielleicht ist der französische Zebrastreifen der Beleg, dass man manche Dinge am besten sich selbst regulieren lässt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-8537733466047928268?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/8537733466047928268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=8537733466047928268' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/8537733466047928268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/8537733466047928268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/08/wieder-aus-dem-urlaub-zurck-hat-mich.html' title=''/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-3222365715774924140</id><published>2008-08-11T16:18:00.002+02:00</published><updated>2008-08-11T16:31:42.802+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tibet'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='China'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Olympiade'/><title type='text'>Free China vor Free Tibet</title><content type='html'>Wieder höre ich von festgenommenen Aktivisten während der Olympiade in Peking. Mein Respekt den Mutigen. (Oder ist es nur idealistische Naivität?)&lt;br /&gt;Aber ich frage mich ernsthaft ob man mit der Parole "Free Tibet" etwas erreicht. Tibet? Für die Chinesen sind das doch die Anderen, diese seperatistischen Extremisten irgendwo im Südwesten dieses Riesenreiches. Wer in Peking mit "Free Tibet" auf die Straßen geht outet sich in den Augen der Chinesen als Sympathisant von Terroristen und ist mit seiner Botschaft erstmal abgehakt.&lt;br /&gt;Vielleicht sollte man lieber auf die Fahnen schreiben "Free China". Das wäre nicht nur ein unverzichtbarer erster Schritt für die Autonomie Tibets, das würde vielleicht eher ein Umdenken in China anstoßen. Den ohne freies China wird es kein autonomes Tibet geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-3222365715774924140?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/3222365715774924140/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=3222365715774924140' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3222365715774924140'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3222365715774924140'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/08/free-china-vor-free-tibet.html' title='Free China vor Free Tibet'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-3899943910036461258</id><published>2008-07-24T16:42:00.008+02:00</published><updated>2008-08-22T12:15:04.917+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geld'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vision'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kapitalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><title type='text'>Neue Gedanken über das Geld (oder: ein verrückter Gedanke?)</title><content type='html'>Es ist schon verrückt. Ursprünglich wurde das Geld doch geschaffen, um dem Menschen zu dienen. Manchmal kommt es einem heute gerade umgekehrt vor. Der Mensch ist ganz dem Geld untergeordnet. Arbeitsplätze gehen verloren, ganze Existenzen werden in Frage gestellt, nur weil sie der Logik der Geldströme nicht mehr entsprechen. Für die Gesellschaft so wichtige Sozial-, Bildungs- oder Forschungsarbeit scheitert oft nur an der Finanzierung. Gerade im Sozialbereich kann das für die Zukunft verherrende Folgen haben. Da läuft doch irgendetwas schief.&lt;br /&gt;Man müsste das Geld "neu erfinden". Wege der Finanzströme finden, die sich wieder an den Belangen der Menschen, und nicht der Wirtschaftlichen Notwendigkeiten (oder dass, was uns als solche verkauft wird) orientieren. Aber wie ist das möglich?&lt;br /&gt;Kann der Staat das Geld, das er braucht, nicht einfach drucken? Im Gegenzug könnte er doch die dadurch entstehende Inflation durch einen Inflationsausgleich regulieren, den die Bürger anstelle von Steuern zahlen. Er müsste sich keine Gedanken mehr um die Finanzierung für die Gesellschaft so wichtiger, aber nur schwer finanzierbarer Aufgaben machen, wie zum Beispiel viele Bereiche der Sozial- und Erziehungsarbeit (die mehr ist, als reine Bildungsarbeit). Es gäbe keine Staatsverschuldung mehr, und der Staat könnte rein ideel seine Haushaltsplanung angehen.&lt;br /&gt;Schöner Traum. Bleibt nur die Frage, ob die Politiker immer so genau wissen, was jetzt genau zu tun ist. Wahrscheinlich haben schon zu viele Generationen von uns immer nur in wirtschaftlichen Kategorien gedacht, als dass sie überhaupt noch erkennen könnne, wo bei vielen gesellschaftlichen Mißständen die eigentliche Wurzel des Übels liegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-3899943910036461258?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/3899943910036461258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=3899943910036461258' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3899943910036461258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/3899943910036461258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/07/neue-gedanken-ber-das-geld-oder-ein.html' title='Neue Gedanken über das Geld (oder: ein verrückter Gedanke?)'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-2156176250692676826</id><published>2008-06-26T17:40:00.006+02:00</published><updated>2008-06-27T11:45:16.667+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Film'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesellschaft'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geld'/><title type='text'>Geld oder Leben. Sehenswerte Dokumentation</title><content type='html'>Gestern war ich zu Gast auf einer Filmpremiere im Unions-Kino Kaiserslautern. In der einstündigen Dokumentation &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Geld oder Leben&lt;/span&gt; von Rainer Furch und Björn Büchner erzählen die unterschiedlichsten Personen über ihr Verhältnis zum Geld. Menschen mit viel Geld, Menschen mit wenig Geld, sogar ein ehemaliger Bankräuber ist dabei. Es ist einfach spannend diesen Menschen zuzuhören.&lt;br /&gt;Laut Filmemacher Rainer Furch ist Geld eines der größten Tabuthemen hier in Deutschland. Vor allem dort, wo es sich angehäuft hat, als auch dort wo es fehlt.&lt;br /&gt;Mir wurde klar wie sehr wir vom Geld bestimmt sind. Ursprünglich war dieses Tauschmittel doch dazu gedacht, dem Menschen zu dienen. Heute dient der Mensch dem Geld. Exsistenzen werden aufs Spiel gesetzt oder gar zerstört, weil sie Opfer der nicht mehr durchschaubaren Wirtschaft werden. Für unsere Gesellschaft wirkliche wichtige Sozial- oder Bildungsarbeit bleibt auf der Strecke, weil sie nicht finanzierbar ist. Längst haben wir eine Zweiklassenmedizin. Wir glauben das höchste Gut unseres Staates sei die Würde des Menschen, aber nur, solange wir sie bezahlen können. Keiner scheint zu merken, dass wir das Gegenteil leben, weil das Geld als allerhöchstes Gut akzeptiert wird,  ohne dass jemand das irgendwie in Frage stellt.&lt;br /&gt;Vielleicht läuft so vieles schief, weil wir nur in die falsche Richtung denken.&lt;br /&gt;Vielleicht sollten wir keine Staaten revolutionieren (die Demokratie an sich ist ja schon okay) sondern das Geld. Vielleicht müssten wir Geldflüße finden, die sich nicht von Interessen der Menschen abspalten, sondern sich logisch aus diesen ergeben. Das wäre eine harte Nuß zu knacken, das gebe ich zu. Aber so vieles wird heute ausgetüfftelt, warum nicht mal so etwas?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://geldoderleben-derfilm.de/Startseite.html"&gt;Hier übrigens der Link zur Internetseite des Films.&lt;/a&gt; Wirklich sehenswert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-2156176250692676826?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/2156176250692676826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=2156176250692676826' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/2156176250692676826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/2156176250692676826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/06/geld-oder-leben-sehenswerte.html' title='Geld oder Leben. Sehenswerte Dokumentation'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-5161364092909727014</id><published>2008-06-23T15:21:00.010+02:00</published><updated>2008-09-29T18:31:59.454+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Linux'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='VirtualBox'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ubuntu'/><title type='text'>VirtualBox 1.6.2 unter Ubuntu 8.04</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SGJjRjPTxvI/AAAAAAAAAAg/rL100dIW7vY/s1600-h/TuxUbuntu_mittel.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SGJjRjPTxvI/AAAAAAAAAAg/rL100dIW7vY/s200/TuxUbuntu_mittel.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5215840471616833266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt mal was Praktisches für alle Ubuntu-Users.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe kürzlich mein Upgrade auf Hardy Heron getätigt. Insgesamt bin ich mal wieder begeistert. (Wer braucht eigentloch noch Windows, dieses Betriebssystem für Muggels?)&lt;br /&gt;Eine Nuß gab mir die neue Version von Ubuntu allerdings schon zu knacken. Wer die Closed Source Version von VirtualBox benötigt, der muss diesmal doch ein bißchen mehr Hand anlegen.&lt;br /&gt;Die OSE-Version ist in den Quellen vorhanden und lässt sich so problemlos installieren wie (fast) alles unter Ubuntu. Wer allerdings USB Support in seiner VirtualBox benötigt kommt um die Installation der Closed Source Version nicht herum. Und während dass unter Gutsy 07.10 noch problemlos funktionierte, hat die Firma Sun diesmal ein bißchen geschlampt, als sie ihr Debian-Paket geschnürt hat.&lt;br /&gt;Aber bei Linux ist ja vieles reparabel, weil alles offen liegt, und wenn man weiß, was zu tun ist, ist es gar nicht so schwer. Also, folgendes ist zu tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst müssen folgende zusätzliche Metapakete installiert werden:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li style="font-style: italic;"&gt;linux-generic&lt;/li&gt;&lt;li style="font-style: italic;"&gt;linux-headers-generic&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;linux-source&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Nachdem alles installiert wurde muss der Rechner neu gestartet werden, selbstredend mit dem neuen Kernel mit dem Anhang &lt;span style="font-style: italic;"&gt;generic.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann lädt man die aktuelle Version von VirtuelBox von &lt;a href="https://cds.sun.com/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/CDS-CDS_SMI-Site/en_US/-/USD/ViewProductDetail-Start?ProductRef=innotek-1.6-G-F@CDS-CDS_SMI"&gt;hier&lt;/a&gt; herunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Paket kann direkt installiert werden, in dem man im DownloadManager von Firefox &lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Öffnen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; anklickt, oder das abgespeicherte Paketim Nautilus mit einem Dippelklick anklickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend gibt man im Terminal folgendes ein:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;sudo gedit /etc/init.d/mountdevsubfs.sh&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der sich öffnenden Konfigrationsdatei sucht man folgenden Eintrag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt; # Magic to make /proc/bus/usb work&lt;br /&gt;#&lt;br /&gt;#mkdir -p /dev/bus/usb/.usbfs&lt;br /&gt;#domount usbfs “” /dev/bus/usb/.usbfs -obusmode=0700,devmode=0600,listmode=0644&lt;br /&gt;#ln -s .usbfs/devices /dev/bus/usb/devices&lt;br /&gt;#mount –rbind /dev/bus/usb /proc/bus/usb&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Diesen ändert man, in dem man die Rauten vor den letzten 4 Zeilen entfernt.&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;# Magic to make /proc/bus/usb work&lt;br /&gt;#&lt;br /&gt;mkdir -p /dev/bus/usb/.usbfs&lt;br /&gt;domount usbfs “” /dev/bus/usb/.usbfs -obusmode=0700,devmode=0600,listmode=0644&lt;br /&gt;ln -s .usbfs/devices /dev/bus/usb/devices&lt;br /&gt;mount –rbind /dev/bus/usb /proc/bus/usb&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Anschließend vom Benutzerkonto abmelden, neu anmelden und das Ding müsste laufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-5161364092909727014?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/5161364092909727014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=5161364092909727014' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/5161364092909727014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/5161364092909727014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/06/virtualbox-162-unter-ubuntu-804.html' title='VirtualBox 1.6.2 unter Ubuntu 8.04'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SGJjRjPTxvI/AAAAAAAAAAg/rL100dIW7vY/s72-c/TuxUbuntu_mittel.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-4692211837301616248</id><published>2008-06-17T12:27:00.007+02:00</published><updated>2008-06-17T20:54:50.815+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Google'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Internet'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Datenschutz'/><title type='text'>Unsere Daten... Der blinde Fleck im Netz.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SFe5STbDISI/AAAAAAAAAAM/W_QOX8_QMcw/s1600-h/fileshare.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SFe5STbDISI/AAAAAAAAAAM/W_QOX8_QMcw/s320/fileshare.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212838817807147298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich bin ich bei meinen Internet Recherchen  im heise-Forum gelandet und wurde Zeuge eines sehr emotionalen Austauschs von Usern über Googles Sammelwut. Danach war ich doch ein wenig verunsichert. Es wurde auf den Datenspeicherungswahn des amerikanischen Konzerns geschimpft, und die wildesten Spekulationen darüber angestellt, was  mit diesen Daten passiert, wie hemmungslos darauf zugegriffen wird &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(woher wissen die das?)&lt;/span&gt; und was für obskure Pläne Google da&lt;img src="file:///media/disk2/Bilder/openclipart-0.18-full/clipart/computer/jabbear_01.png" alt="" /&gt;mit wohl verfolgt. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Warum eigentlich nur Google?)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Manchmal habe ich das Gefühl in Sachen Datensicherheit ist die Internet-Community in zwei extrem gegensätzliche Gruppen gespalten ist:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die Einen sitzen mißtrauisch gebückt mit permanent um sich rollenden Augen flüsternd am PC und stricken immer wieder aufs Neuste die wildesten Verschwörungstheorien, von einer weltumspannenden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(meist von den Amerikanern initiierten)&lt;/span&gt; globalen Datenkontrolle, die Alles und jeden beherschen will, und erklären jeden für naiv und verrückt, der mal nebenbei fragt, warum sie dann die ganze Zeit vor dem Computer sitzen?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Anderen machen sich überhaupt keine Gedanken über das Ganze, stellen Alles über sich und leider auch oft über Andere bedenkenlos ins Netz und betreiben einen hemmungslosen virtuellen Exhibitionismus, ohne sich die Frage zu stellen, ob sie sich das überhaupt wert sind.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Wo ist die da die goldene Mitte? Gerade jetzt, wo ich selbst unter die Blogger gegangen bin und zur Internet-Community gehöre &lt;span style="font-style: italic;"&gt; (wer immer das ist, aber ich gehöre jetzt wohl irgendwie dazu)&lt;/span&gt;, eine mir wichtige Frage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig ist sicher ein gesundes Mißtrauen gegenüber dem Internet. Ein paar Regeln sollte man sich immer vergegenwärtigen. Um nur drei zu nenen:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Was bin ich bereit über mich preizugeben? Was annonymisiere ich und was behalte ich besser für mich?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wem vertraue ich mich an?&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich schreibe nichts über Andere ohne deren Einverständnis ins Internet.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Das Gruslige ist, das an diesem technischen Apparat nichts kontrollierbar ist. Was sich auf irgendwelchen Servern irgendwo auf der Welt alles über mich findet, wer kann es wissen? Da müssen sich ja Verschwörungstheorien zusammenbrauen.&lt;br /&gt;Nebenbei betrifft das ja nicht nur das Internet. Wir alle haben doch schon Einverständniserklärungen für die Schufa unterschrieben, und bis heute keine Ahnung, was die von uns wissen, und was sie mit dem Wissen anfangen. Auf jeden Fall sind es vertrauliche Daten über unser Bestes - unser Geld. Ich muss immer ein wenig Lächeln, wenn andere mir erklären, dass sie Google verweigern und dann an der Kasse ihres Drogeriemarktes die Payback Karte zücken.&lt;br /&gt;Letztendes ist man als normaler Endbenutzer stets auf sein Vertrauen zurückgeworfen. Und das ist bei einem abstraktem Vorgang, wie dem Internet letztenendes eine reine Gefühls- bzw. Instinktsache. Wirklich kontrolieren kann das am Ende sowieso keiner.&lt;br /&gt;Aber halt... Leben wir nicht in einem Rechtstaat?&lt;span style="font-style: italic;"&gt; (Da war doch was.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich ein Konto bei einem Mailprovider veröffentliche und ich lese nicht sorgfältig die AGBs, kann ich dann das Internet dafür dämonisieren, dass ich meine Bürgerrechte in den Wind schlage?&lt;span style="font-style: italic;"&gt; (Ich gebe aber zu, die sind so langweilig zu lesen.)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Jeder weiß zum Beispiel, dass Google seine Werbeanzeigen auf der Seite ihres E-Mail-Services nach Textkriterien zusammenstellt, die sie Stichworten aus den Betreffzeilen der E-Mails  entnimmt. In ihren Datenschutzrichtlinien &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(die wahrscheinlich kein Mensch ließt)&lt;/span&gt; schreiben Sie, dass dieses Auslesen nur die Betreffzeilen betrifft&lt;span style="font-style: italic;"&gt; (nicht den Inhalt der E-Mails)&lt;/span&gt;.  Außerdem steht da, dass das Ganze rein maschinell vorgenommen wird, kein Mensch also zu Gesicht bekommt, was da herausgefiltert wurde und diese Stichworte nicht dauerhaft gespeichert werden. Wenn ich nun ein Konto bei googlemail veröffentliche&lt;span style="font-style: italic;"&gt;,&lt;/span&gt; dann sind diese AGBs bzw. Datenschutzrichtlinien nicht nur für mich bindend, sondern selbstredend auch für den Anbieter. Würden Google entgegen dieser Angaben nun doch die Inhalte nicht nur maschinell und temporär auslesen, wäre der Straftatbestand des Betrugs gegeben. Ergo sind alle Internet-Anbieter Betrüger?&lt;br /&gt;Ob ich Google oder irgendeinem anderen Anbieter glaube was in den AGBs steht ist letztenendes eher eine emotionale Geschichte. Ich traue einem Internetabieter, mit dem ich einen Vertrag eingehe &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(was bleibt mir anderes übrig?)&lt;/span&gt;, oder ich bleibe aus dem Netz draußen.&lt;br /&gt;Nun steht aber interessanterweise irgendwo im Gesetz, dass der Bürger immer ein Recht hat zu wissen wer was wann wo von ihm gespeichert hat. Müsste nicht also Google&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;verplichtet sein mir Auskunft zu geben was sie alles über mich wissen und auch an wen sie es weitergegeben haben? Google schreibt sogar in den Datenschutzrichtlinien&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style=""&gt;Wir bemühen uns, Ihnen auf Verlangen Zugang zu Ihren personenbezogenen Daten zu gewähren, damit Sie in der Lage sind, fehlerhaften Daten nach Möglichkeit zu korrigieren und zu löschen.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Ich gebe zu, versucht habe ich das noch nie, aber ein Versuch wäre es vielleicht wert. Auch Institutionen wie Schufa sind im Grunde verpflichtet diese gespeicherten Daten auf Wunsch vorzulegen, und dem Benutzer die Möglichkeit zu geben diese eine wenig zu kontrolieren. Warum machen wir so wenig davon Gebrauch, und steigern uns aber permanent in irgendwelche Überwachungs Fantasien?&lt;span style="font-style: italic;"&gt; (Ist das nicht auch ein psychologisches Problem?)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sollte man Google - die sich ja nichts geringeres als "Tu nichts Böses" auf ihre Betriebsfahnen geschrieben haben - folgendes vorschlagen: Wie wäre es mit einem Internetdienst, der mir zusammensucht, wer was wann wo von mir abgespeichert hat und am Besten noch Warum? Ein Dienst, der automatisierte und dadurch anonymisierte Anfragen an die entsprechenden Internetanbieter richtet, mit der Möglichkeit dort fehlerhafte Daten zu korrigieren und abgelaufene oder unerwünschte Daten zu löschen. Wäre doch nicht schlecht oder?&lt;br /&gt;Bleibt allerdings die Frage, ob ich Google traue, dass sie mir tatsächlich die richtigen Daten anzeigen, nichts unterschlagen, und diese angeforderten Daten in ihrer Sammelwut nicht selbst abspeichern und personenbezogen auswerten.&lt;br /&gt;Tja.&lt;br /&gt;Mit dem Internet Leben, heißt wohl leider mit der Paranoia leben.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-4692211837301616248?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/4692211837301616248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=4692211837301616248' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/4692211837301616248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/4692211837301616248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/06/unsere-daten-der-blinde-fleck-im-netz.html' title='Unsere Daten... Der blinde Fleck im Netz.'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_-V1pwvvfIls/SFe5STbDISI/AAAAAAAAAAM/W_QOX8_QMcw/s72-c/fileshare.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2026781727575461845.post-1339421778337050129</id><published>2008-06-13T10:58:00.002+02:00</published><updated>2008-07-29T22:24:13.061+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Guantanamo'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bush'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Obama'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Amerika'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Demokratie'/><title type='text'>Amerika, Guantánamo und die Demokratie</title><content type='html'> &lt;style type="text/css"&gt;&lt;!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&lt;/style&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/online/2008/25/meldung-guantanamo-urteil"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Eintrag nimmt Bezug auf einen Artikel aus Zeit.de.&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also doch. Die Demokratie in Amerika, auf die wir hier in Europa schon fast einen Abgesang eingestimmt haben, scheint zu funktionieren. Zumindest wird sie durch das Urteil des Supreme Court ein wenig rekonvaleszent. Wirft der neue amerikanische Geist Obamas schon seine Schatten voraus?  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Bush Ära geht zu Ende, und mit seinem Fortgang müssen auch wir unser Verhältnis zu Amerika neu definieren. Bush, der polarisierte oder sich polarisieren ließ, hat auch uns damit zum polarisieren getrieben. Wir sahen in ihm das schlechte, arrogante, kurzsichtige Amerika, dass seine Macht kompromißlos einsetzt. Und unser Amerika-Bild wurde genauso wenig reflektiert. Jetzt kommt Obama, die Lichtgestalt, und differenzieren wir jetzt genauer? Wir sollten ihn, den wenig Erfahrenen, weder in seinen Möglichkeiten, noch in seinen Ansichten überschätzen. Auch Obama wird seine Hintermänner haben. Er wird mehr auf das Ausland zugehen als Bush, aber das Amerika die Führungsrolle in der Welt übernimmt, daran wird auch er nichts ändern können und wollen. Amerika wird auch unter ihm die militärisch mächtigste Nation bleiben, und im Zweifel von dieser Stärke gebrauch machen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Und wünschen wir uns tatsächlich von einem amerikanischen Präsidenten etwas anderes als Führungsstärke? Die Welt führen soll er schon, aber doch bitte in unserem Sinne. Von oben soll ein neues Bewusstsein über das Land erstrahlen. Auch wir ordnen den amerikanischen Präsidenten wenig reflektiert Licht und Schatten zu. Und jetzt folgt auf Zeiten des Schattens hoffentlich wieder Licht. Na also. Man kann davon halten was man will, aber die Demokratie in Amerika scheint in sich zu funktionieren.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber funktionierte sie wirklich? Wo war sie, als Guantanamo errichtet wurde? Wie kann sie den Häftlingen – insbesondere den Unschuldigen – die verlorene Lebenszeiten zurückgeben, und die Traumata lindern? Sie bleiben Opfer eines der dunklen Kapitel der amerikanischen Geschichte. Bush hat Demokratie abgeschafft. Vieles von dem, was er getan hat, war rechtlich anfechtbar. Das fing schon mit seiner Wahl an. Ich bin gespannt, ob nach seiner Amtszeit noch so manches herauskommen wird. Wirklich zur Verantwortung gezogen wird er aber höchstwahrscheinlich nie. So gut scheint keine Demokratie der Welt zu funktionieren, als dass sie nicht anfällig ist.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Beruhigend ist aber zumindest, dass ihr – im Gegensatz zur Diktatur - eine Fähigkeit zur Rekonvaleszenz inne zu wohnen scheint. Wäre sie umgeschlagen, wäre das ihr größtes Versagen gewesen. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass es die perfekte Demokratie nie geben wird. Und das es zur Demokratie gehört, permanent um sie ringen zu müssen.&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2026781727575461845-1339421778337050129?l=lukasjanreinhard.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/feeds/1339421778337050129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=2026781727575461845&amp;postID=1339421778337050129' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/1339421778337050129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2026781727575461845/posts/default/1339421778337050129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lukasjanreinhard.blogspot.com/2008/06/amerika-guantnamo-und-die-demokratie.html' title='Amerika, Guantánamo und die Demokratie'/><author><name>Lukas Jan Reinhard</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17280118533828753075</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
